Solarwärme ist Ausweg aus explodierenden Heizkosten bei Erdgas
20. Januar, 2022
Mehr als 40 Prozent Preiserhöhung bei Gas ab Februar, Energieversorger geben explodierende Marktpreise an Haushalte weiter. Ein Ausweg ist der Umstieg auf Solarenergie.
Die Energiepreise für fossile Energie steigen in lichte Höhen, die ersten Energieversorger geben jetzt die explodierenden Marktpreise an die Haushalte weiter. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresgasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeutet das zum Beispiel im Burgenland monatliche Mehrkosten von fast 30 Euro. Ein Umstieg auf erneuerbare Wärme ist daher sehr attraktiv und schont die Geldbörse. „Die Erhöhung beim Gaspreis ab Februar bedeutet für viele Haushalte einmal weniger einkaufen gehen in den Supermarkt, weil man das Geld fürs Heizen braucht“, sagt Roger Hackstock, Geschäftsführer des Verbandes Austria Solar. Österreich importiert jedes Jahr Erdgas im Wert von mehr als zwei Milliarden Euro, wie die Statistik Austria errechnete. „Dieser Wert wird heuer deutlich höher liegen, wir müssen raus aus dieser teuren und klimaschädlichen Technologie“, so Hackstock.
Solarwärme sorgt für sinkende Heizkosten
Eine Solarwärmeanlage ersetzt im Sommerhalbjahr den Kessel und spart Brennstoff in der Übergangszeit, damit werden die Heizkosten über das Jahr gesenkt. „Die Solarfirmen melden steigende Umsätze, die explodierenden Heizkosten zeigen Wirkung“, berichtet Hackstock. In fast allen Bundesländern werden Solaranlagen gefördert, in Tirol sogar mit maximal 4.200 Euro, wenn man mit der Sonne heizt. Einen Überblick zu den Förderungen gibt es auf der Austria Solar Website. Ein geeigneter Solarinstallateur lässt sich ganz einfach über unsere Suchfunktion finden und wer beim Kauf seiner Solaranlage das Austria Solar Gütesiegel achtet, hat garantiert die beste Qualität am Dach.
Austria Solar Gütesiegel: Das sind die 11 besten Solarwärme-Anbieter
14. Dezember, 2021
Welche Solarwärmeanlagen sind die besten? 11 Solarwärme-Anbieter haben das Austria Solar Gütesiegel erhalten. Neben langen Garantiezeiten bietet das Gütesiegel auch weitere Vorteile für die Kunden.
Im Dezember 2021 wurden 11 Anbieter von Solarwärmeanlagen in Österreich mit dem Qualitätssiegel des Verbandes Austria Solar ausgezeichnet. Solaranbieter, die das Gütesiegel tragen, bieten 10 Jahre Garantie auf Kollektoren und 5 Jahre auf Speicher, dazu gut gedämmte Speicher mit geringen Energieverlusten, Hocheffizienzpumpen mit geringem Stromverbrauch und internetfähige Regler, um die Anlage jederzeit aus der Ferne überwachen zu können. Das erhöht den Ertrag der Anlage und spart Energiekosten. „In Zeiten von hohen Energiepreisen sparen Gütesiegel-Anlagen bares Geld“, sagt Roger Hackstock, Geschäftsführer des Verbandes Austria Solar.
Gütesiegel als Fördervoraussetzung
Das Austria Solar Gütesiegel ist in ganz Österreich (außer Vorarlberg) eine Fördervoraussetzung für die Landesförderung. Darüber hinaus empfiehlt das Klimaministerium das Gütesiegel bei öffentlichen und privaten Ausschreibungen für Wohngebäude. Die längere Kollektorgarantie ist auch eine Voraussetzung für die Förderung von Großanlagen im Klimafonds. „Das Gütesiegel bietet bessere Chancen am Markt und ist sehr begehrt“, betont Roger Hackstock.
Strenge Richtlinien
Die Einhaltung des Gütesiegels wird von einer unabhängigen Kommission überwacht, der auch ein gerichtlich beeideter Sachverständiger angehört. Die Prüfung der 11 Betriebe dauerte drei Tage, sie erhalten das Qualitätszeichen für drei Jahre, dann wird neuerlich geprüft. Als beste Solaranbieter wurden die Unternehmen BES BuildingEnergySolutions, Bosch, Buderus, Gasokol, GREENoneTEC, Hargassner, SIKO, Sonnenkraft, Vaillant, Viessmann und Wolf ausgezeichnet. Zusammen decken diese Unternehmen zwei Drittel des Marktes ab, was einen hohen Qualitätsstandard am österreichischen Solarmarkt sichert.
Jetzt kostenlos anmelden: Impulsveranstaltungen “Solare Großanlagen für die Wärmewende”
16. November, 2021
Wie kann ich mein Gebäude sauber heizen und kühlen? Wie mache ich mich unabhängig von Preisschwankungen bei fossilen Energieträgern und der kommenden Bepreisung von CO2 und anderen Treibhausgasen? Nicht nur private Immobilienbesitzer*innen stellen sich diese Fragen, auch Unternehmen und Fernwärmenetzbetreiber*innen stehen vor der Aufgabe, ihre Wärmeversorgung klimafreundlich zu erneuern.
Um zu zeigen, wie das mit einer Solaren Großanlage gelingt, gibt es auch dieses Jahr wieder unsere Online-Impulsveranstaltungen “Solare Großanlagen für die Wärmewende”, bei denen Erfahrungen mit Solaren Großanlagen in der Praxis präsentiert werden. Denn mit solarthermischen Großanlagen lassen sich die Kosten bei Heizen und Kühlen senken und nachhaltig ökonomische Vorteile erzielen. Die Vorträge bieten Unternehmer*innen, Ingenieurbüros, Handwerker*innen, Energieberater*innen, Energieversorger*innen und Projektentwickler*innen einen Einblick in Betriebserfahrungen aus erster Hand. Sie erhalten darüber hinaus alle Infos zur aktuellen Förderausschreibung Solare Großanlagen vom Programmverantwortlichen beim Klima- und Energiefonds, der Solare Großanlagen mit bis zu 50 % der Investitionskosten fördert!
Die Veranstaltungen finden am 24.11. und 7.12. jeweils am Vormittag statt. Die Teilnahme ist kostenlos! Werfen Sie hier einen Blick in das Programm und melden Sie sich gleich an!
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