Transformationsfonds der Industrie: Neue Ausschreibung für Prozesswärme-Förderung
6. August, 2025Der Transformationsfonds der Industrie, ein bundesweites Förderprogramm für die Dekarbonisierung der Industrie, hat kürzlich die aktuelle Ausschreibung bekanntgegeben. Neu ist, dass die Förderung von einer OPEX- zur CAPEX-Förderung wurde.
Ziel des Transformationsfonds ist es, die größtmögliche CO2-Reduktion in österreichischen Industriebetrieben zu erwirken. Dazu werden Maßnahmen mittles Investitionszuschuss gefördert, die diese Reduktion zu einem möglichst günstigen Preis erreichen. Eine solche Maßnahme ist z.B. die Errichtung einer Solaren Prozesswärme-Anlage bzw. einer Solaranlage für die Beheizung der Gewerbegebäude.
Um die Förderung zu erhalten, muss ein Unternehmen einen Plan vorlegen, wie die Treibhausgasemissionen im Betrieb reduziert werden sollen und auf dieser Grundlage selbst berechnen, wie viel Förderung dafür nötig ist. Dabei gibt es eine Reihe von Mindestanforderungen, wie u.a.:
- Die geförderte Maßnahme muss die Treibhausgasemissionen (im Vergleich zur vom Unternehmen genannten Referenzanlage) um mind. 60 % oder um jährlich 5.000 t bzw. 50.000 t CO2-Äquivalente innerhalb von 10 Jahren reduzieren.
- Die Investitionskosten liegen bei mind. 2 Mio Euro.
- Die Referenzanlage emittiert mind. 10.000 t CO2-Äquivalente pro Jahr.
Die Förderung ist jeweils begrenzt mit 80 % der förderfähigen Investitionskosten, 1.000 Euro pro eingesparter Tonne CO2-Äquivalent und einer Gesamtfördersumme von 80 Mio. Euro.
Mehr Infos zur Berechnung der Fördersumme und der Förderung allgemein finden Sie im Leitfaden und auf der Website der KPC.
Eine Kombination mit anderen Förderungen (siehe z.B. die Investitionsförderungen unten) ist möglich. Anträge können bis zum 02.10.2025 gestellt werden.
