Solarfassade

Galerie

Smart Block Geblergasse

Beim Smart Block Geblergasse im 17. Wiener Gemeindebezirk wurde erstmals für einen gesamten Häuserblock eine weitgehende Versorgung für Wärme, Kälte und Strom mit Solarenergie und Geothermie umgesetzt. Das besondere ist ein Energienetz zwischen den Gebäuden, in dem Wasser mit 5°C bis 25°C fließt, das im Winter mit Wärmepumpen genutzt und im Sommer zur Kühlung der Wohnungen eingesetzt wird. Das Pilotprojekt nahe dem Gürtel in Wien soll zeigen, dass die gesamte Versorgung eines Häuserblocks mit 18 Liegenschaften mitten in der Stadt statt mit Erdgas auch dezentral vor Ort klimaneutral möglich ist. Die Versorgung übernimmt ein Contractor, der die Anlage im Baukastensystem errichtet und betreibt. Bei anstehenden Haussanierungen im Block wird die solare Energienutzung schrittweise bis zum Vollausbau erweitert.

Daten & Fakten

Warmwasser, Heizung, Kälte und Strom mit der Sonne

47 Hybridkollektoren (Wärme + Strom)

41 m² Solarabsorber-Matten, welche die Erdsonden laden

Energieeinsparung

74.000 kWh (Wärme)
5.000 kWh (Strom)

CO2 Einsparung

4,3 Tonnen CO2 pro Jahr

„Die Energiewende ist im Wiener Althausbestand angekommen.“
Johannes Zeininger, Architekt und Projektentwickler

Wohnen mit der Sonne in OÖ

Das Einfamilienhaus in Sankt Pankraz (OÖ) ist ein Ziegelbau, der seit 2013 das Warmwasser und einen Teil der Heizung mit Solarenergie heizt. Die restliche Energie liefert eine 14 kW Wärmepumpe. Die Solarwärme wird in einem Warmwasserspeicher mit 500 Liter und einem Pufferspeicher mit 2.000 Liter gespeichert, die Wärme wird im Haus über eine Fußbodenheizung verteilt. Die Familie heizt so günstig und klimaneutral – die Heizkosten betragen nur rund 500 Euro pro Jahr.

Daten & Fakten

Heizung und Warmwasser mit der Sonne

25 % solare Deckung von Heizung und Warmwasser

17 kW Solaranlage (24 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

3.700 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

2,5 Tonnen CO2 pro Jahr

„Extrem niedrige Heizkosten und einen warmen Pool, wenn andere noch nicht ans Baden denken. Dank unserer Solaranlage ist das zur Realität geworden.“
Marko Ranzenmayr, Bauherr

Modernes Sonnenhaus in OÖ

Das Einfamilienhaus in Ried im Innkreis (OÖ) versorgt 75 % der Heizung und des Warmwassers mit der Sonne. Die Restwärme liefert ein 30 kW Scheitholzkessel. Mit dem geringen Holzverbrauch hat die Familie nur ca. 150 Euro Heizkosten pro Jahr. Im Haus ist ein 10 000 Liter Pufferspeicher integriert, der die Wärme von der Sonne das ganze Jahr über speichert. Die Wärme der Sonne wird im Haus über den Fußboden, die Wand und die Decke verteilt. Im Sommer wird das Haus über die Decke gekühlt.

Daten & Fakten

Warmwasser, Heizen und Kühlen mit der Sonne

75 % solare Deckung des Heizbedarfs

33 kW Solaranlage (48 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

Heizkosten von 150,- Euro pro Jahr

CO2 Einsparung

4 Tonnen CO2 pro Jahr

„Mit der Sonne zu heizen gibt uns ein gutes Lebensgefühl und es bringt Wohlbefinden.“
Hans Achatz, Bauherr und Architekt
Sonnenblumen vor dem Einfamilien-Sonnenhaus Oberdürnbach von Architekt Martin Rührnschopf

Sonnenblumen vor dem Einfamilien-Sonnenhaus Oberdürnbach von Architekt Martin Rührnschopf

Sonnenhaus in NÖ

Das Einfamilienhaus in Oberdürnbach (NÖ) ist aus Massivholz gebaut und mit Strohballen gedämmt. Der niedrige jährliche Wärmeverbrauch von 26,7 kWh/m2 ermöglicht eine Solardeckung von 73 %. Die restliche Wärme liefert ein Stückholzofen. Die Wärme wird im Wasserspeicher und im Fundament über Betonkernaktivierung gespeichert und über eine Wand- und Fussbodenheizung abgegeben.

Daten & Fakten

Warmwasser und Heizung mit der Sonne

73 % des Heizbedarfs solar gedeckt

20 kW Solaranlage (28 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

4.300 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

3 Tonnen CO2 pro Jahr

Christian Kugler mit Frau und Tochter beim Lächeln im Garten
"Ich war beeindruckt vom geringen Heizwärmebedarf der Sonnenhäuser und wollte, dass mein Haus auch so sein soll. Das sollten alle machen!"
Christian Kugler, Bauherr

"Mein Haus ist ein bissl ein Smart Home"

Das alte Bürgerhaus in St. Andrä-Wördern (NÖ), in dem sich früher einmal eine Bäckerei befand, wurde 1993 saniert und mit einer neuen Heizung ausgestattet. Wenn die Sonne scheint, wird nur mit der Solaranlage geheizt. Eine Wärmepumpe und ein Kaminofen mit Holz sorgen dafür, dass es auch an trüben und kalten Tagen wohlig warm im Haus ist. Die Heizung ist ans Internet angeschlossen und kann von der Ferne gesteuert werden. Die Wärme der Sonne wird in einen 3.000 Liter Pufferspeicher geleitet und über Radiatoren, Fußboden- und Wandheizung im Haus verteilt.

Daten & Fakten

Heizung und Warmwasser mit der Sonne

50 % solare Deckung des Heizbedarfs

28 kW Solaranlage (40 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

12.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

5 Tonnen CO2 pro Jahr

„Ein bissl ein Smart Home ist mein Haus schon mit Sonnenkollektoren, Photovoltaikanlage und Wärmepumpe.“
Herbert Steinböck, Kabarettist und Bauherr
Auftrittstermine & mehr

Sonnenhaus in OÖ

Das Einfamilienhaus in Tumeltsham (OÖ) heizt 90 % der Heizung und des Warmwassers mit der Sonne. Mit dem geringen Scheitholzverbrauch von 1,2 Raummeter hat die Familie nur ca. 90 Euro Heizkosten pro Jahr. Im Haus ist ein 11 500 Liter Pufferspeicher integriert, der die Wärme von der Sonne das ganze Jahr über speichert. Die Familie nutzt die Wärme auch zum Trocknen von Kräutern und Tees. Bereits nach 8 bis 14 Tagen sind diese mit der Sonne fertig getrocknet.

Daten & Fakten

Warmwasser und Heizung mit der Sonne

90 % des Heizbedarfs solar gedeckt

40 kW Solaranlage (58 m² Kollektorfläche)

Scheitholzverbrauch 1,2 Raummeter/Jahr

Energieeinsparung

Heizkosten von 90,- Euro pro Jahr

CO2 Einsparung

5 Tonnen CO2 pro Jahr

„Wir wollten in unserem neuen Haus nachhaltig heizen, mit der Sonne gelingt uns das ausgezeichnet."
Maximilian Grünseis, Bauherr

Mehrfamilienhaus in Vorarlberg

Das Wohnhaus in Feldkirch mit 18 Wohneinheiten ist eines der effizientesten mit Solarwärme und Wärmepumpen beheizten Mehrfamilienhäuser Österreichs. Der gemessene Endenergieverbrauch für Heizung und Warmwasser liegt bei 14 kWh/m² Wohnfläche pro Jahr. Die solare Wärme wird in einen 6.700 Liter Pufferspeicher gespeist und über die Fußbodenheizung an die Wohnungen verteilt. Die restliche Wärme liefern zwei Wärmepumpen. Die Errichtungskosten lagen auch mit der Solaranlage um 230 EUR/m² Wohnnutzfläche unter den durchschnittlichen Kosten aller zeitgeich errichteten gemeinnützigen Wohnanlagen in Vorarlberg. Die Miete inklusive Betriebskosten konnte aufgrund der geringen Errichtungskosten und der niedrigen Energiekosten bereits zweimal gesenkt werden.

Daten & Fakten

Warmwasser und Heizung mit der Sonne

26% von Heizung und Warmwasser solar gedeckt

70 kW Solaranlage (99 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

30.000 kWh

CO2 Einsparung

9 Tonnen CO2 pro Jahr

"Die große Solaranlage ergänzt das Energiekonzept mit hocheffizienter Passivhaushülle sehr gut, der verbleibende Strombedarf für die Wärmepumpe ist damit minimal.“
Martin Ploss, Energieinstitut Vorarlberg

Stadthaus in Freistadt

Das Mehrparteienhaus in Freistadt ist ein interessantes Beispiel für moderne Stadtarchitektur. Das Sonnenhaus mit gerundeter Fassade hat neun gut ausgestattete Wohnungen und zwei Geschäftsflächen. Der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser liegt bei 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr. Die Beheizung erfolgt über die Solaranlage und eine 49 kW Hackgutheizung. Die Wärme der Sonne wird in einem 40.000 Liter Speicher gesammelt und über die Fußbodenheizung abgegeben.

Daten & Fakten

Warmwasser und Heizung mit der Sonne

52 % des Heizbedarfs solar gedeckt

100 kW Solaranlage (144 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

30.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

15 Tonnen CO2 pro Jahr

„Der Besuch eines Sonnenhauses in Deutschland hat mich überzeugt, auch in Österreich ein Sonnenhaus zu errichten.“
Gerold Gusenbauer, Gusenbauer Immobilien GmbH
Solarhaus Kronstorf

Solarhaus Kronstorf

Mehrfamilienhaus als Sonnenhaus

Das Niedrigenergiewohnhaus mit 8 Wohneinheiten mit einer Wohnnutzfläche von 616 m² wurde als Sonnenhaus errichtet, die Sonne deckt mehr als die Hälfte des Wärmebedarfes der Bewohner. Die Wohnungen werden mit einer Fußbodenheizung beheizt. Die restliche Wärme wird von einem Gas-Brennwertgerät mit 45 kW geliefert, das mit Biogas gespeist wird.

Daten & Fakten

Warmwasser und Heizung mit der Sonne

58 % des Heizbedarfs solar gedeckt

62 kW Solaranlage (88 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

31.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

15 Tonnen CO2 pro Jahr

Porträt Peter Zifferer
"Ein Ziel bei der Errichtung waren niedrige Betriebskosten, mit dem Schwerpunkt auf Heizung und Warmwasser."
Peter Zifferer, Geschäftsführer Haller Bau GmbH

IKEA Logistikzentrum

IKEA Österreich, ein Tochterunternehmen des bekannten schwedischen Einrichtungsunternehmens, installierte im Zuge der Errichtung eines Logistikzentrums in Wien im Jahr 2019 eine große Solaranlage am Dach. Die Wärme der Kollektoren wird in einen 1,5 Millionen Liter Wasser fassenden Eisspeicher geleitet. Der Eisspeicher ist der bisher größte in Europa und dient als Wärmequelle für die 1.054 kW Wärmepumpe, die das 50.000 m² große Logistikzentrum heizt und kühlt. Erstarren 126 Liter Wasser zu Eis, wird eine Energiemenge frei, die einem Liter Heizöl entspricht. Im Gegensatz zu Öl kann der Vorgang bei der Energiegewinnung beliebig oft wiederholt werden. Der Eisspeicher dient auch der Kühlung des Gebäudes im Sommer, was die Arbeitsbedingungen für die Lagerarbeiter deutlich verbessert.

Daten & Fakten

Solare Heizung in Kombination mit Eisspeicher und Wärmepumpe

47 % Deckung des Heizbedarfs durch Solar-Direktbetrieb der Wärmepumpe

172 Solar-Luft-Kollektoren (73 km Rohrlänge)

Energieeinsparung

100.000 m³ Erdgas pro Jahr

CO2 Einsparung

200 Tonnen CO2 pro Jahr

„In der Planungsphase haben wir unsere TGA Planer gedrängt, „outside the box“ zu denken und das ambitionierteste Projekt für eine nachhaltige Energieversorgung am Standort ausgewählt.“
Hannes Eichner, Asset Management Leader IKEA Österreich

Naturkosmetikfirma Aromapflege

Das nahezu energieautarke Firmengebäude der Naturkosmetikfirma „Aromapflege“ an der bayerisch-österreichischen Grenze wurde im Jahr 2016 errichtet. Die Firmenzentrale mit Schulungsräumen und Cafeteria wird zu drei Viertel mit der Sonne geheizt, die Wärme wird über einen 25.000 Liter Pufferspeicher in der Fußbodenheizung im Haus verteilt. Eine 23 kWp Photovoltaikanlage und 40 kWh Stromspeicher versorgen die Beleuchtung und Ladestationen für E-Autos. Das Firmengebäude ist ein gelungenes Beispiel für die intelligente Verbindung von Solarwärme, Photovoltaik und Speicher – mit nur 5 Prozent Mehrkosten gegenüber einem herkömmlichen Gebäude.

Gebäudeportrait Aromapflege (Video)

Daten & Fakten

Warmwasser und Heizung für das Firmengebäude

75 % solare Deckung

105 kW Solaranlage (150 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

24.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

8 Tonnen CO2 pro Jahr

„Es ist schon ein gutes Gefühl, wenn dich die Energiepreise nicht interessieren müssen und du aktiv Klimaschutz betreibst.“
Evelyn Deutsch-Grasl, Betreiberin

Flughafen Innsbruck

Der Innsbrucker Flughafen versorgt seit 2014 das Restaurant mit Wärme von der Sonne. Die 207 m² große Solaranlage spart dem Flughafen jedes Jahr 57.000 kWh Erdgas und 58.000 kWh Strom. Die CPC-Vakuumröhrenkollektoren sind auf dem Dach einer Multifunktionshalle montiert. Das besondere an der Anlage ist, dass die Kollektoren statt mit einem Frostschutzgemisch mit Heizungswasser gefüllt sind, dadurch entfällt der übliche Wärmetauscher, was Kosten spart und den Wirkungsgrad der Anlage um 10 % erhöht. Die solare Wärme wird in zwei 5.000 Liter fassende Pufferspeicher und zwei 2.000 Liter Warmwasserboiler geleitet. Reicht die Sonne mal nicht aus, wird mit einem Gaskessel und Elektropatronen nachgeheizt.

Daten & Fakten

Warmwasser für das Flughafenrestaurant

70 % solare Deckung

145 kW Solaranlage (207 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

7.300 m³ Erdgas pro Jahr
58.000 kWh Strom pro Jahr

CO2 Einsparung

30 Tonnen CO2 pro Jahr

„Wir wollten die nötige Energie für den Flughafen möglichst umweltfreundlich gewinnen und den Energieverbrauch durch konsequent sparsamen Energieeinsatz senken.“
Marco Pernetta, Geschäftsführung Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft m.b.H. (TFG)

Wohnmanufaktur Kröll & Winkel

Die Tischlerei in Taxenbach (S) stellt Möbel aus Holz her, sowie Interieurs aus Holz, Stein, Glas, Stahl und Stoffen. Die Betriebs- und Produktionsgebäude werden über Betonkernaktivierung zu 80 % solar beheizt. Zusätzlich wird eine Lackierungskammer über ein Heizregister mit Solarwärme versorgt. Die Kollektoren sind in die Fassade integriert, um die Wintersonne besser zu nutzen. Die Restenergie liefert eine 24 kW Sole/Wasser-Wärmepumpe, deren Erdkollektor im Sommer für die passive Kühlung von Ober- und Untergeschoss des Gebäudes genutzt wird.

Daten & Fakten

Betriebs- und Produktionsgebäude solar beheizt

80 % des Wärmebedarfs solar gedeckt

74 kW Solaranlage (105 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

55.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

15 Tonnen CO2 pro Jahr

„Wir haben dank Solarthermie beinahe das gesamte Jahr keinerlei Energiekosten, diesen Betriebskostenvorteil geben wir an unsere Kunden weiter.“
Andreas Kröll, Geschäftsführer

Gärtnereibetrieb Bach

In der Wiener Gärtnerei werden auf einem 55 000 m² großen Areal Kräuter, Gemüsepflanzen und Blütenpflanzen gezüchtet. Die Energie für die 1 200 m² Gebäudefläche und 8 000 m² Gewächshäuser wird von einer Solaranlage und zwei 250 kW Gaskessel geliefert. Ein 20 000 Liter Wasserspeicher ist der Energiepuffer, die Wärme wird über Betonkernaktivierung an die Gebäude abgegeben. Die Kollektoren sind an der Fassade angebracht, um die Wintersonne besser zu nutzen.

Daten & Fakten

1.200 m² Gebäudefläche und 8.000 m² Gewächshäuser

60 % des Heizbedarfs solar gedeckt

88,2 kW Solaranlage (126 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

7.000 m³ Erdgas pro Jahr

CO2 Einsparung

20 Tonnen CO2 pro Jahr

"Mit Solarthermie und Bauteilaktivierung haben wir die Energiekosten deutlich gesenkt.“
Mario & Eveline Bach, Geschäftsführung
Verschneites Dach mit Solaranlagen

Verschneites Dach mit Solaranlagen

Autohaus Krammer

Ein Drittel des Wärmebedarfs der Verkaufsräume, der Lagerhalle und Werkstätten liefert die Sonne. Ergänzt wird die Solaranlage durch eine 86 kW solarbooster Wärmepumpe, deren Erdspeicher-Register sich unter dem Gebäude befindet. Der 1 800 m² große Erdkollektor wird bei Sonnenschein über die Solarkollektoren geladen und dient als Saisonspeicher. Kurzfristig speichern zwei Pufferspeicher mit insgesamt 4 000 Liter die Sonne. Die Kollektoren sind steil am Dach montiert, um die Wintersonne optimal einzufangen. Im Sommer wird das Gebäude über die Fußbodenheizung gekühlt.

Daten & Fakten

Verkaufsräume, Lagerhalle, Werkstätten solar beheizt

30 % des Wärmebedarfs solar gedeckt

72 kW Solaranlage (103 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

40.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

10 Tonnen CO2 pro Jahr

„Beim Neubau stand für uns eine zukunftsfähige und nachhaltige Energieversorgung im Zentrum.“
Alexander Krammer, Geschäftsführer

Traditionshotel Sandwirth

Das 4-Sterne Hotel Sandwirth in Klagenfurt mit 102 Zimmern, Bar und Restaurant, Sport & Relax Zone sowie 700 m² Veranstaltungs- und Seminarflächen erhielt im Zuge einer Hotelerweiterung im Jahr 2019 eine Solarwärmeanlage. Die 111 m² große Anlage erzeugt Warmwasser für Gäste, Küche und den Wellnessbereich. Für die gleichmäßige Wärmeversorgung sorgen ein Pufferspeicher mit 4.000 Liter und ein Fernwärmeanschluss als Zusatzheizung.

Daten & Fakten

Warmwasser für Gäste und Küche, Wellnessbereich

15 % Solardeckung

77 kW Solaranlage (111 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

65.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

15 Tonnen CO2 pro Jahr

„Mir ist es wichtig, mit unserem Haus ein Zeichen der Nachhaltigkeit zu setzen und dabei gleichzeitig etwas für die Umwelt als auch für die Wirtschaftlichkeit zu tun.“
Helvig Kanduth, Hoteldirektorin

Stadthotel Wilhelmshof

Das Stadthotel Wilhelmshof in Wien mit 200 Gästebetten erhielt im Zuge einer Erweiterung im Jahr 2008 eine Solarwärmeanlage. Die 156 m2 große Anlage ist die zweitgrößte Solaranlage auf einem Hotel in Wien. Für Gäste, Küche und die hauseigene Wäscherei fallen große Mengen an Warmwasser an, die fast zur Hälfte mit der Sonne gedeckt werden. Die Solarwärme wird in drei Speichern mit je 2.000 Liter gespeichert. Die Nachheizung übernimmt ein Gas-Brennwertkessel.

Solarfrühstück im Stadthotel Wilhelmshof (Video)

Daten & Fakten

Warmwasser für Gäste, Küche, Waschmaschinen

45 % Solardeckung

110 kW Solaranlage (156 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

70.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

18 Tonnen CO2 pro Jahr

„Wir ersparen uns rund 4.000 Euro Gaskosten im Jahr, indem wir die Sonne nutzen.“
Christian Mayrhofer, Eigentümer

Hotel Das-SCHMIDT

Das Vier-Sterne Hotel Das-SCHMIDT in Mörbisch liegt direkt am Neusiedlersee, einem der schönsten Naturparadiese Österreichs. Im Zuge eines Umbaus im Jahr 2008 wurde eine Solaranlage mit Hochleistungs-Röhrenkollektoren am Dach des Hotels errichtet. Das Hotel verfügt über 29 Gästezimmer und einen großzügigen Wellnessbereich. Die Solaranlage erzeugt Warmwasser und Heizung für Gäste, Küche und den Wellnessbereich. Ein Speicher mit 5.000 Liter sorgt für eine gleichmäßige Wärmeversorgung. Als Zusatzheizung dient die Abwärme der Kühlaggregate und der Bügelmaschine, Wärmepumpen und eine Ölheizung.

Daten und Fakten

Warmwasser und Heizung für Gäste und Küche, Wellnessbereich

20 % solare Deckung

33 kW Solaranlage (48 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

20.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

5 Tonnen CO2 pro Jahr

„Die Sonnenenergie ist eine saubere und umweltfreundliche Energiequelle, die man besonders am Neusiedler See mit so vielen Sonnenstunden unbedingt nützen sollte.“
Gerhard und Gisela Schmidt, Eigentümer

Tempel 74 - Apartmenthaus mit Architekturbüro

Tempel 74 ist ein Apartmenthaus mit Architekturbüro in Mellau im Bregenzerwald. Das vielfach prämierte Ensemble mit 10 exklusiven Apartments, Sauna und Sonnenterrasse ist ein Musterbeispiel für nachhaltige Architektur im Tourismus. In der Betrachtung der Nachhaltigkeit nimmt die Energieeffizienz der Gebäude eine bedeutende Rolle ein. Das Warmwasser wird durch Solarthermie am Dach gewonnen, lokale Ressourcen wie Biomasse werden im naheliegenden Biomasseheizwerk verwertet und in das Gemeinschaftssystem gespeist. Ein intelligentes Haustechniksystem verbunden mit einer kontrollierten Be- und Entlüftung garantiert ein ökologisches Gebäudeklimakonzept.

Daten & Fakten

Brauchwasserdeckung für Gäste und Küche, Wellnessbereich

25 % solare Deckung

21 kW Solaranlage (30 m² Kollektorfläche)

 

Energieeinsparung

15.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

5,5 Tonnen CO2 pro Jahr

"Für sich selbst zu bauen ist eine besondere Herausforderung, aber auch eine Chance, ein authentisches Projekt zu entwickeln – besonders im Sinne der Nachhaltigkeit & Energieeffizienz.“
Jürgen Haller, Bauherr und Architekt

Hotel Garni Schönblick

Das Hotel Garni Schönblick liegt auf 1.930 m in Obergurgl, der höchsten Gemeinde Österreichs. Im Zuge eines Umbaues im Jahr 2002 wurde eine große Solaranlage errichtet, die sich auf zwei Dächern des Hotels verteilt. Das Hotel verfügt über 30 Zimmer und Appartements und einen großen Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad. Die Solaranlage erzeugt Warmwasser und Heizung für die Gäste, den Wellnessbereich und die Familie des Eigentümers, die im Haus wohnt. Ein Speicher mit 11.000 Liter für die Heizung und 5.000 Liter fürs Warmwasser sorgen für eine gleichmäßige Wärmeversorgung. Als Zusatzheizung dient eine 75 kW Ölheizung, der Anschluss an das Biomasse-Nahwärmenetz des Ortes ist geplant. Trotz der Aufstockung von 45 auf 60 Betten und Erweiterung des Wellnessbereichs hat sich der Energieverbrauch durch die Solaranlage um ein Drittel verringert. Im Frühjahr und Herbst sind keine Gäste im Haus, da deckt die Solaranlage den ganzen Wärmebedarf der Familie.

Daten und Fakten

Warmwasser und Heizung für Gäste und Wellnessbereich

50 % solare Deckung

84 kW Solaranlage (120 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

200.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

54 Tonnen CO2 pro Jahr

Wellnesszentrum Maria Pfarr

Das Kur-, Vital- und Wellnesszentrum Samsunn in Mariapfarr öffnete im Winter 2004/2005 seine Pforten. Die gesamte Anlage umfasst einen Wellnessbereich, Sauna, Dampfbad, eine Indoor Kneippanlage und Ruhebereiche. Von der Außensauna hat man einen Panoramablick auf die Lungauer Berglandschaft. Ein 6.000 Liter Speichertank hilft, die Energie der Solaranlage länger verfügbar zu haben. Als Zusatzheizung dienen Fernwärme und eine Wärmepumpe.

Daten & Fakten

Warmwasser für Hotel und Wellnessbereich

Fassadenkollektoren für höheren Winterertrag

78 kW Solaranlage (112 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

40.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

10 Tonnen CO2 pro Jahr

„Mariapfarr zählt zu den sonnenreichsten Orten Österreichs, daher nutzen wir natürlich die Sonne."
Franz Doppler, Bürgermeister 2004-2019

Sportresidenz Zillertal

Der 2014 im Zuge einer Hotelerweiterung errichtete Neubau umfasst 22 Suiten und einen ausgedehnten Wellnessbereich. Die Zimmer sind mit Luxusbädern ausgestattet, die über Natursteinfliesen mit Fußbodenheizung beheizt sind. Die Solaranlage erzeugt Warmwasser für Gäste, Küche und den Wellnessbereich. Ein Boiler mit 1.500 Liter, ein Solarspeicher mit 8.000 Liter und ein 5.000 Liter Heizungsspeicher sorgen für gleichmäßige Wärmeversorgung. Als Zusatzheizung dient eine 155 kW Grundwasser-Wärmepumpe.

Daten & Fakten

Warmwasser für Hotel und Wellnesslandschaft

22 % solare Deckung

112 kW Solaranlage (160 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

60.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

15 Tonnen CO2 pro Jahr

"Als eines der größten Tourismusunternehmen in Österreich sind wir uns unserer Vorbildrolle bewusst.“
Martha Schultz, Geschäftsführerin Schultz Gruppe

Betonwerk HABAU Hoch- und Tiefbau GmbH

Das Betonwerk in Perg (OÖ) erzeugt in vier Hallen Betonfertigteile. Mit der Solaranlage werden die 7 700 m² Produktionshallen über die Betonkernaktivierung im Fundament das ganze Jahr vollsolar beheizt. Ein ehemaliger Gastank mit 80 000 Litern wird als Pufferspeicher verwendet. Von April bis Oktober wird die gewonnene Solarenergie auch zur Heizung der Schalungen für die Hohldielendeckenproduktion und der Trockenkammern in der neuen Umlaufanlage genutzt. Damit ist eine optimale ganzjährige Nutzung der Solaranlage gewährleistet.

Daten & Fakten

4 Fertigungshallen für Betonfertigteile

90 % solare Hallenheizung, 1/3 solare Fertigungsenergie

980 kW Solaranlage (1.400 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

70.000 m³ Erdgas pro Jahr

CO2 Einsparung

200 Tonnen CO2 pro Jahr

„Die Arbeitsbedingungen der MitarbeiterInnen konnten durch die Solare Wärme deutlich verbessert werden."
Anton Karner, ehemaliger COO HABAU

AVL List GmbH

Das renommierte Grazer Unternehmen AVL List GmbH entwickelt und verbessert alle Arten von Antriebssystemen und ist langjähriger Partner der bekanntesten Unternehmen der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. Die unterschiedlichen Prüfstände am Standort haben einen hohen Energiebedarf und brauchen aus Gründen der Qualitätssicherung ein konstantes Raumklima. Die große thermische Solaranlage wurde 2017-2021 in mehreren Etappen realisiert und liefert klimaneutrale Heizungs- und Kühlenergie für die Prüfstände. Das Kollektorfeld dient gleichzeitig als Überdachung der Parkflächen.

Daten & Fakten

Solar beheizte und gekühlte Motorprüfstände

2,4 MW Solaranlage (3.380 m² Kollektorfläche)

Finanzierung über Bürgerbeteiligungsmodell

Energieeinsparung

1,4 Mio. kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

240 Tonnen CO2 pro Jahr

„Als international agierendes Unternehmen sehen wir es bei AVL als unsere Pflicht, einen Beitrag zur Lösung ökologischer Fragen zu leisten – insbesondere im Hinblick auf Umweltschutz, Nachhaltigkeit und globale Emissionen. Die Installation des Kollektorfeldes ist ein essenzieller Beitrag zur Energieeinsparung und ein wichtiger Schritt zur Klimaneutralität.“
DI Christoph Urthaler, Department Manager Employee Engagement & CSR

Julius Blum GmbH

Die Julius Blum GmbH zählt zu den großen metallverarbeitenden Unternehmen Österreichs und ist Weltmarktführer bei Möbelbeschlägen. Das Familienunternehmen mit über 5.300 Mitarbeitern produziert an 7 Standorten in Österreich, Polen, Brasilien und USA. für die Beheizung der Vorbehandlungstauchbecken der Beschichtungsanlage installiert wurde am Sheddach der Produktionshalle ein Kollektorfeld mit 300 Kilowatt Wärmeleistung (460 Quadratmeter). Der Betrieb spart sich damit über 20.000 Kubikmeter Erdgas pro Jahr, die Solaranlage liefert fast 10 Prozent des Wärmeenergiebedarfs im Werk.

Daten & Fakten

Beschichtung von Möbelbeschlägen

300 kW Solaranlage (460 m² Kollektorfläche)

Solarwärme für Beheizung der Beschichtungsanlage

Energieeinsparung

20.000 m3 Erdgas pro Jahr

CO2 Einsparung

50 Tonnen CO2 pro Jahr

„Die Solaranlage ist ein Ausdruck unserer Werthaltung, den Umweltgedanken nachhaltig zu berücksichtigen.“
Philipp Blum und Martin Blum, Eigentümer

Fleischwaren Berger GmbH & Co.KG

Die Fleischerei in Sieghartskirchen (NÖ) verarbeitet jährlich 18 000 Tonnen Fleisch zu Schinken- und Wurstprodukten. Mit der Solaranlage wird das Speisewasser des Dampfkessels auf 95 C° erhitzt, der Dampf wird für das Kochen von Schinken benötigt. Das heiße Wasser von der Sonne wird auch für die Trocknung der Lüftungsanlagen zur Produktion von langlebigen Wurstprodukten verwendet. Zur Speicherung der Wärme dient ein 60 000 Liter Pufferspeicher.

Bernd Maderner (Bereichsleiter Technik bei Fleischwaren Berger) präsentiert die Solaranlage (Video)

Daten & Fakten

Industrielle Fleischverarbeitung

750 kW Solaranlage (1.067 m² Kollektorfläche)

Solarwärme für Schinken- und Wurstproduktion

Energieeinsparung

62.500 Liter Heizöl pro Jahr

CO2 Einsparung

219 Tonnen CO2 pro Jahr

„Wir sind Vorreiter bei traditionell und gentechnikfrei hergestellten Fleisch-Produkten. Da nehmen wir auch die Verantwortung bei Energie sehr ernst.“
Rudolf Berger, Geschäftsführer

Brauerei Göss – Brau Union Österreich AG

Die Brauerei Göss in Leoben (Stmk) ist die weltweit erste CO2-neutrale Großbrauerei. Die 2013 eröffnete solare Großanlage war Teil eines Gesamtenergiekonzepts am Standort mit Effizienzmaßnahmen, Biogasnutzung und Solarenergie. Mit der Solaranlage werden 2,6 Millionen Liter Bier pro Jahr mit Sonnenenergie gebraut. Für die optimale Nutzung der Solarwärme im Maischkessel wurden neue Wärmetauscher angebracht, als Puffer dient ein 200.000 Liter großer Tank.


Nachhaltig Bier brauen mit der Sonne (VIDEO)

Daten & Fakten

Solarwärme für den Maischprozess

1 MW Solaranlage (1.400 m² Kollektorfläche)

30 % Solardeckung des Energiebedarfs

Energieeinsparung

530.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

100 Tonnen CO2 pro Jahr

„Wir sind stolz, dass es uns gelungen ist, die erste CO2-neutrale Großbrauerei der Welt zu schaffen.“
Gabriela Maria Straka, Mitglied des Management Boards

Fernwärme Friesach

In der ältesten Stadt Kärntens gibt es nicht nur mittelalterliche Bauwerke zu bewundern, sondern seit 2021 auch Österreichs größte Solaranlage. Die vier Megawatt starke Anlage mit einer Fläche von 5.750 m² liefert in den Sommermonaten 100 % des Warmwasserbedarfs im Fernwärmenetz der Stadt. Damit wird auch das Krankenhaus Friesach mit emissionsfreier Solarwärme versorgt. Über eine Wärmeleitung von 1,1 km und einen 1.000 Kubikmeter großen Pufferspeicher ist die Anlage mit dem Biomasseheizwerk der KELAG Energie & Wärme GmbH verbunden. Die Investition von rund zwei Millionen Euro in die Solaranlage und den Pufferspeicher wurde über ein "Sale & Lease Back"-Bürgerbeteiligungsmodell abgewickelt. Mehr über Bürgerbeteiligungsmodelle finden Sie in unserem dazugehörigen Leitfaden.

Fernsehbeitrag zur Solaren Großanlage für die Fernwärme Friesach

Wärmekund*innen sind von Friesacher Anlage begeistert

Making of der Solaranlage im Zeitraffer

Daten & Fakten

Fernwärme aus Sonne und Biomasse

15 % solarer Deckungsgrad im Fernwärmenetz

4.025 kW Solaranlage (5.750 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

2,5 Mio. kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

1.000 Tonnen CO2 pro Jahr

„Ein Solarthermieprojekt für die Fernwärme in dieser Größenordnung ist in Österreich einmalig, die Solaranlage liefert den Jahresbedarf von rund 500 Wohnungen.“
Adolf Melcher, Geschäftsführer der KELAG Energie & Wärme GmbH

Fernwärme Mürzzuschlag

Im Jahr 2020 wurde auf einem ehemaligen Skihang in Mürzzuschlag die zweitgrößte Großsolaranlage Österreichs errichtet. Sie versorgt knapp 300 Wohnungen mit umweltfreundlicher Wärme und ersetzt zur Gänze die mit Erdgas betriebenen Heizkessel in den Sommermonaten. Drei Wärmespeicher mit insgesamt 180.000 Liter und stellen eine gleichmäßige Wärmeversorgung über das ganze Jahr sicher. Die Anlage wird vom eigens gegründeten Unternehmen SolarWärme MZ GmbH betrieben, welches die Wärme an die Stadtwerke Mürzzuschlag verkauft.

ORF-Beitrag zur Eröffnung der Anlage Mürzzuschlag

Fernsehbeitrag zur Solaranlage (TV Mürz)

Daten & Fakten

Fernwärmenetz mit 300 Kunden

10 % solarer Deckungsgrad im Fernwärmenetz

3.500 kW Solaranlage (5.000 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

2,5 Mio. kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

1.000 Tonnen CO2 pro Jahr

„Wir denken bereits über eine Erweiterung der Anlage um weitere 2.000 m² nach.“
Christian Holter, Geschäftsführer SolarWärme MZ GmbH

Nahwärme St. Ruprecht

Die 2011 in Betrieb genommene Nahwärme St. Ruprecht in der Steiermark wurde 2020 um eine große Solarwärmeanlage ergänzt. Gemeinsam mit einem Biomasseheizwerk werden ganzjährig rund hundert Kunden im fünf Kilometer langen Nahwärmenetz versorgt. Ein Pufferspeicher mit 146.100 Liter Volumen sorgt für den Ausgleich von Erzeugungsspitzen und eine gleichmäßige Wärmeversorgung.

Monitoringbericht des ersten Betriebsjahres

Daten & Fakten

Nahwärmenetz mit 100 Kunden

14 % solarer Deckungsgrad im Fernwärmenetz

1.110 kW Solaranlage (1.587 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

600.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

150 Tonnen pro Jahr

"Die Solaranlage ist zusätzlich zur CO2-Einsparung für uns eine wirtschaftlich sinnvolle Investition. Wir sind sehr stolz auf die Anlage, denn sie läuft perfekt. Danke an alle Beteiligten!“
Gerhard Matzer, Geschäftsführer Nahwärme St. Ruprecht

Nahwärme Poysbrunn

Seit 2019 sichert eine große Solarwärmeanlage gemeinsam mit einem Biomasseheizwerk die Wärmeversorgung für 110 Kunden im Wärmenetz von Poysbrunn in Niederösterreich. Ein Pufferspeicher mit 100.000 Liter Volumen sorgt für den Ausgleich von Erzeugungsspitzen und eine gleichmäßige Wärmeversorgung.

Daten & Fakten

Nahwärmenetz mit 110 Kunden

430 kW Solaranlage (624 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

220.000 kWh pro Jahr

„Wir setzen seit 1996 auf Solarenergie und planen im Rahmen des Klimafonds-Programmes eine Erweiterung mit einer Freiflächenanlage inklusive Langzeitspeicher.“
Josef Braunstingl, Obmann Nahwärme Poysbrunn

Fernwärme Graz

Die Solarwärmeanlage am Gelände des Fernheizwerks Graz ist die größte in Mitteleuropa. Die Anlage speist ohne Speicher direkt ins Fernwärmenetz der Stadt. Die Solarwärmeanlage wird im Contracting betrieben, der Energiekunde ist die Energie Steiermark Wärme GmbH. Bei dieser Großanlage sind Hochtemperatur-Kollektoren von verschiedenen Herstellern im Einsatz, die wissenschaftlich vermessen werden. Die Anlage ist damit zugleich ein Feldtest zur Steigerung des Wirkungsgrades von Solartechnik.

Daten & Fakten

Einspeisung ins Fernwärmenetz

Größte Solarwärmeanlage Mitteleuropas

5.825 kW Solaranlage (8.322 m² Kollektorfläche)

Rund ein Viertel des Sommerbedarfs im Fernwärmenetz

Energieeinsparung

3,5 Mio. kWh pro Jahr

Gerald Moravi mit Solarkollektoren von der Fernwärme Graz
„Die Solaranlage macht die Fernwärmeversorgung in Graz noch grüner und effizienter.“
Gerald Moravi, Geschäftsführer Energie Steiermark Wärme GmbH

Fernwärme HELIOS Graz

Die Anlage mit dem Namen HELIOS, dem Sonnengott in der griechischen Mythologie, wurde im Mai 2018 in einer ersten Ausbaustufe mit 2.000 Quadratmeter Kollektorfläche in Betrieb genommen. Die Kollektoren wurden auf dem Grundstück der Altdeponie Köglerweg errichtet. In den Jahren 2020 und 2021 folgten weitere Ausbaustufen um jeweils 2.000 Quadratmeter, die gesamte Wärmeleistung der Anlage beträgt mittlerweile 4,2 Megawatt. Als Puffer dient ein 2.500 Kubikmeter Fernwärmespeicher, der im Spitzenlastbetrieb die erforderliche Wärmeleistung bereitstellt. Unterstützt wird die Solaranlage von einem Deponiegas-Blockheizkraftwerk und einem 90 Kilowatt „Power-to-Heat“-Heizstab.

Video zur Solaren Fernwärme HELIOS in Graz

Daten & Fakten

Einspeisung ins Fernwärmenetz

4,2 MW Solaranlage (6.000 m² Kollektorfläche)

Anlage auf ehemaliger Mülldeponie

Energieeinsparung

2,5 Mio. kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

1.500 Tonnen CO2 pro Jahr

„Wichtig ist die Anlage vor allem in der Früh, da haben wir den größten Bedarf in Graz, so müssen wir keine weiteren kalorischen Kraftwerke bauen.“
Werner Ressi, Geschäftsführer Energie Graz
Wien Energie Dach Kollektoren GREENoneTECH

Wien Energie Dach Kollektoren GREENoneTECH

Fernwärme Wien

Die Wien Energie GmbH erwärmt mit dieser Anlage das Netzspeisewasser für das Wiener Fernwärmenetz. Errichtet wurde die Anlage auf dem 70 Meter hohen Dach eines Kesselhauses am Kraftwerksgelände Simmering. Die Solaranlage liefert mit über 700 kWh/m2 einen rekordverdächtig hohen Solarertrag.

Daten & Fakten

Vorwärmung der Nachfüllstation im Fernwärmenetz

459 kW Solaranlage (656 m² Kollektorfläche)

Anlage am Dach des 70 m hohen Kesselhauses

Energieeinsparung

70.000 m³ Erdgas pro Jahr

Robert Kanduth Porträt
"Für uns ist die Anlage in Wien nicht nur das erste Projekt, bei dem wir als Generalunternehmer auftreten, sondern auch die bisher schwierigste Baustelle."
Robert Kanduth, Geschäftsführer GREENoneTEC

Mikronetz Landskron

Mit der Solaranlage werden 217 Wohn- und Geschäftsgebäude mit rund 20 000 m² Fläche im Ortsteil Landskron der Stadtgemeinde Villach (K) über ein Niedertemperatur-Wärmeverteilnetz versorgt. Die restliche Wärme wird durch das Fernwärmenetz der Kelag Wärme GmbH in Kombination mit einer 149 kW Grundwasser-Wärmepumpe erbracht. Der Sommerüberschuss der Solaranlage wird in das Fernwärmenetz der Stadt Villach eingespeist.

Daten & Fakten

Nahwärmeversorgung für Energieinsel Landskron

32% Solardeckung

680 kW (970 m2 Kollektorfläche)

Energieeinsparung

460.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

103 Tonnen CO2 pro Jahr

Mikronetz Landskron Team Personen Beteiligte Gruppe Rolf Holub
"Unser Ziel ist es, mit dieser Anlage eine ökologische, umweltfreundliche und komfortable Wärmeversorgung zu sichern"
DI Christoph Aste, GF Aste Energy

Mikronetz Stadtwerk Lehen

289 Wohnungen, ein Kindergarten, ein Wohnheim, Geschäftsräume - das Wohnprojekt "Stadtwerk Lehen" im bevölkerungsreichsten Stadtteil von Salzburg könnte auch als Dorf in der Stadt bezeichnet werden. Das Projekt mit einer Gesamtfläche von 42.000 m2 wird seit 2011 von zwei solaren Großanlagen mit Wärme für Warmwasser versorgt, die Wärme für die Heizung liefert ein Fernwärmeanschluss. Der Pufferspeicher bei der Heizzentrale fasst 200.000 Liter, die Gebäude sind nach Niedrigenergiestandard gebaut. Eine in den Speicher eingebundene 170 kW Wärmepumpe sorgt für eine optimale Temperaturschichtung der gespeicherten Wärme. Der Überschuss der Solaranlage im Sommer wird über eine Verbindungsleitung an eine Siedlung in der Nachbarschaft geliefert.

Daten & Fakten

Nahwärmeversorgung für einen Stadtteil

50 % solare Deckung beim Warmwasser

1.500 kW Solaranlage (2.150 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

1 Mio. kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

255 Tonnen CO2 pro Jahr

„Das Projekt zeigt, wie ein hoher solarer Deckungsgrad durch modernste Technik im engbebauten Umfeld erreicht werden kann.“
Norbert Dorfinger, Projektleiter Salzburg AG

American Footballzentrum Innsbruck

Der Neubau des Trainingszentrums für American Football der Swarco Raiders im Jahr 2020 wurde als zukunftsweisendes Gebäude errichtet. Die südlich des Tivoli Stadions in Innsbruck gelegene Sportanlage mit 700 überdachten Tribünenplätzen, Umkleiden und Funktionsräumen wird mit 115 kW Solarwärme, einer 25 kW PV-Anlage und zwei 82 kW und 60 kW starken Wärmepumpen versorgt. Durch den fast ganzjährigen Sportbetrieb wird rund 100.000 mal pro Jahr geduscht, wofür ca. 4 Millionen Liter Wasser mit 40 Grad benötigt werden. Als Wärmepuffer dienen ein 5.000 Liter Vorwärmspeicher für die Niedertemperatur-Wärmepumpe und ein 10.000 Liter Warmwasser-Pufferspeicher. Die Solaranlage des Sportzentrums liefert mit über 600 kWh/m²a einen sehr hohen Solarertrag.

American Footballzentrum Innsbruck – ein nachhaltiges Energiekonzept
Aufzeichnung des Vortrags

Daten & Fakten

ca. 100.000 Duschvorgänge pro Jahr

57 % solare Deckung des Wärmebedarfs

115 kW Solaranlage (164 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

15.000 m³ Erdgas pro Jahr

CO2 Einsparung

37 Tonnen CO2 pro Jahr

„Im Klimaschutz und im Football gibt es nur eine Energiequelle: Und zwar jene, die wir dauerhaft selbst zur Verfügung haben. Lass die Sonne rein!"
Robert Larcher, Innsbrucker Immobiliengesellschaft, Bereichsleiter Mensch Umwelt Technik
Kultur- und Gemeindezentrum Hallwang mit Sonnenkollektoren am Dach

Kultur- und Gemeindezentrum Hallwang mit Sonnenkollektoren am Dach

Kultur- und Gemeindezentrum

Das Kultur- und Gemeindezentrum der Gemeinde Hallwang dient mehr als 30 örtlichen Vereinen (Musik, Brauchtum, Kunst und Kultur, Sport, etc.) und Veranstaltungen darüber hinaus als Veranstaltungsort. Es bietet bis zu 450 Personen Platz und ist mit modernster Veranstaltungstechnik ausgestattet. Das Gebäude ist für eine geplante Besucherfrequenz von ca. 40 000 Personen ausgelegt. Zur sommerlichen Kühlung wird ein 70 000 Liter Regenwasserspeicher über die Bauteilaktivierung genutzt.

Daten & Fakten

Veranstaltungsgebäude für 40.000 Besucher/Jahr

Sonne deckt 100 % des Wärmebedarfs

96,6 kW Solaranlage (138 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

60.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

15 Tonnen CO2 pro Jahr

Helmut Mödlhammer Bürgermeister Hallwang
„Wir wollten das neue Kulturzentrum als Pionierprojekt im Energiebereich positionieren."
Helmut Mödlhammer, Bürgermeister der Gemeinde Hallwang 1986-2014
Sportzentrum Nord Liefering Salzburg Schnee Winter

Sportzentrum Nord Liefering Salzburg Schnee Winter

Sportzentrum

Das Sportzentrum Nord ist das erste und bisher einzige Plusenergiesportzentrum in Österreich und erfüllt den klimaaktiv Gold-Standard. Die Sporthalle Liefering in der Stadt Salzburg wird vollsolar mit aktiver Nutzung der Speichermassen beheizt. Die Solarwärme wird in der Bodenplatte und in den Geschoßdecken gespeichert und langsam an die Räume abgegeben. Bei einem sommerlichen Überschuss der Solaranlage wird das Bistro im nebenstehenden ASKÖ-Gebäude mitversorgt.

Daten & Fakten

Erstes Plusenergiesportzentrum Österreichs

Sonne deckt 100 % des Wärmebedarfs

245 kW Solaranlage (350 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

85.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

20 Tonnen CO2 pro Jahr

Ing. Franz Huemer Porträt
"Das neue Sportzentrum hat sich von Beginn an in die Herzen vieler Menschen gespielt und war ein gelungener Startschuss für die Smart City Salzburg."
Ing. Franz Huemer, Energie- und Smart City-Koordinator Stadt Salzburg

Volksschule Hallwang

Die öffentliche Volksschule in Hallwang (S) ist die erste österreichweit, die völlig CO2-frei mit Solarwärme, Photovoltaik und Wärmepumpe versorgt wird. Die Wärme wird über Bauteilaktivierung an die Klassenräume verteilt. Die Kollektoren sind an der Fassade angebracht, um die Wintersonne besser zu nutzen.

Daten & Fakten

Erste CO2-frei versorgte Schule

Sonne deckt 80 % des Wärmebedarfs

200 kW Solaranlage (280 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

120.000 kWh pro Jahr

CO2 Einsparung

30 Tonnen CO2 pro Jahr

"Mit dem Neubau unserer Volksschule stellen wir unseren Kindern optimale Rahmenbedingungen für deren schulische Ausbildung zur Verfügung. Dazu gehören selbstverständlich eine energieeffiziente Bauweise und ein umweltbewusster Umgang mit Ressourcen.“
Johannes Ebner, Bürgermeister Gemeinde Hallwang

Solare Trocknungsanlage

Das Sägewerk Manzenreiter baute sich schrittweise den Markt vor Ort für Qualitätshackgut auf. Die im Jahr 2006 errichtete Solare Trocknungsanlage für Hackschnitzel wurde 2007 und 2015 erweitert, da der Betreiber mit der Trocknungsleistung der Anlage sehr zufrieden war. Die 250 Kilowatt starke Anlage trocknet ca. 6.000 Schüttraummeter Hackschnitzel pro Jahr. Mit 500.000 Kilowattstunden Solarenergie können die Hackschnitzel so aufgewertet werden, dass sie um 1.500.000 Kilowattstunden mehr Energie beim Verbrennungsvorgang liefern.

Daten & Fakten

Trocknung von Qualitätshackgut für Sägewerk

ca. 6.000 Schüttraummeter Hackschnitzel pro Jahr

250 kW Solaranlage (346 m2 Kollektorfläche)

Energieeinsparung

1,5 Mio. kWh pro Jahr

Josef Manzenreiter vor getrockneten Hackschnitzeln
„Mit der solaren Trocknung wurde die Haupteinkommensquelle die Veredelung von Hackschnitzeln."
Josef Manzenreiter, Sägewerkbetreiber in Waldburg/OÖ

Solare Trocknungsanlage Berger

Der landwirtschaftliche Betrieb der Familie Berger in Geboltskirchen (OÖ) umfasst 35 ha Wald, 47 ha Acker und Grünland sowie dutzende Milchkühe, Mastschweine und Hühner. Um laufend hochwertiges Hackgut anbieten zu können, entschloss sich die Familie im Jahr 2010 zur Errichtung einer solaren Hackguttrocknung samt Lagerhalle. Während der Saison von März bis Ende Oktober wird das Hackgut in ein bis drei Wochen auf rund 15 % Wassergehalt getrocknet. Die Trocknungsanlage beliefert viele Heizungen im Ort sowie eine Gärnterei und den großen Hühnerstall. Mit 95.000 Kilowattstunden Solarenergie können die Hackschnitzel so aufgewertet werden, dass sie um 560.000 Kilowattstunden mehr Energie beim Verbrennungsvorgang liefern.

Daten & Fakten

Trocknung von Hackgut und Heu

Trocknung von mehr als 3.000 Schüttraummetern pro Jahr

100 kW Solaranlage (144 m² Kollektorfläche)

Energieeinsparung

560.000 kWh pro Jahr

"Die solare Trocknung von Hackgut erzielt jedes Jahr neue Rekorde. Das freut mich besonders, weil die Kunden damit zu 100% CO2-neutral heizen können."
Michael Berger, Betreiber

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