Solarfassade

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Austria Solar begrüßt neues Mitglied greeniXcloud

13. Oktober, 2020

Der Projektentwickler greeniXcloud – ZERO EMISSION BUILDING DESIGN ist seit Oktober 2020 das neueste Mitglied im Verband Austria Solar. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Projektentwicklung und Errichtung von Wärme- und Kälteversorgungsanlagen mit erneuerbarer Energie. Darüber hinaus bietet greeniXcloud auch energieeffiziente und innovative Digitalisierungs- und Energiedienstleistungsmodelle bei Wärme- und Kälteanlagen an. Mit der selbst entwickelten GeoSolar 2.0 ZE Systemtechnologie werden Betriebe und Geschäftsgebäude mit Solarwärme, Speicher, Wärmepumpen über ein Energiemanagementsystem versorgt. Das Unternehmen hat bereits über ein Dutzend Projekte im Förderprogramm Solare Großanlagen durchgeführt und verfügt über langjährige Erfahrung mit Solarwärme in unterschiedlichen Anwendungen. Wir heißen das neue Mitglied herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Übersicht Austria Solar Mitglieder

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Studie: Solarwärme-Ausbau schafft 8.300 Arbeitsplätze

9. Oktober, 2020

Die Corona- und Klimakrise erfordern eine Verknüpfung von Konjunktur- und Klimapolitik. Ein Schlüssel ist der Ausbau erneuerbarer Energie, wie eine neue Studie zeigt. Allein der Solarwärme-Ausbau würde 8.300 neue Arbeitsplätze schaffen.

Der durch COVID bedingte Wirtschaftseinbruch und die Klimakrise erfordern Strategien, die zur Lösung beider Probleme beitragen. Die Verknüpfung von Konjunktur- und Klimapolitik ist somit unumgänglich. Wie diese Verknüpfung gelingen, zeigt die kürzlich präsentierte Studie des Energieinstituts an der Johannes Kepler Universität Linz. Die Studie zeigt, dass durch den Ausbau erneuerbarer Energien bis zu 100.000 Arbeitsplätze geschaffen werden können, wobei allein der Solarwärme-Ausbau 8.300 Arbeitsplätze sichert. „Mit 300 Millionen Euro pro Jahr Investition in Solarwärmeanlagen kann das Bruttoinlandsprodukt um 600 Millionen Euro gesteigert werden, ein gewaltiger Konsumimpuls in schwierigen Zeiten“, so Roger Hackstock, Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar. Bei Solarwärme bleibt rund 70 Prozent der Wertschöpfung in Österreich, wie die Studie zeigt. Das bedeutet Umsatz und Arbeitsplätze in heimischen Betrieben.

Die nächsten 10 Jahre entscheidend

„Die nächsten 10 Jahre werden entscheidend sein, um den Wärmemarkt zu transformieren und zu dekarbonisieren. Wir werden bis 2030 solarunterstützte Heizsysteme für Privathaushalte, Gewerbe und Industrie benötigen, da alle danach installierten neuen Systeme höchstwahrscheinlich auch 2050 noch in Betrieb sein werden“, erklärt Robert Kanduth, Obmann von Austria Solar. „In Österreich hat die Regierung mit dem Beschluss einer Klimamilliarde für die nächsten zwei Jahre samt einer Offensive für Solare Großanlagen bereits wichtige Weichen gestellt“, so Robert Kanduth. Jetzt gilt es, die Förderungen für den Ausbau erneuerbarer Energie als Konjunkturmotor zu nutzen.

Presseaussendung Erneuerbare Energie Österreich

Download der Studie

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Copyright Beitragsbild: Sonnenkraft

Vizekanzler Kogler besucht DOMA Solartechnik

16. September, 2020

Vergangene Woche erhielt unser Vorarlberger Mitglied DOMA Solartechnik hohen Besuch. Der grüne Vizekanzler Werner Kogler kam ins Ländle und besichtigte gemeinsam mit den ebenfalls grünen Landesrät*innen Katharina Wiesflecker und Johannes Rauch Betriebe aus der Erneuerbaren-Branche. Dabei zeigte er sich begeistert vom Zukunftspotential der Unternehmen, denn Klimaschutz, Wirtschaft und Beschäftigung unter einen Hut zu bekommen, sei der Anspruch der Grünen auf Bundes- und Landesebene. „Das geht!“, ist Kogler überzeugt, „Unternehmen wie DOMA Solartechnik und Bachmann electronic machen es vor.“ Beide Unternehmen bieten im Bereich erneuerbarer Energien internationale Spitzentechnologie an und treiben so den Weg in die Klimaneutralität und Energieautonomie voran.

Am Standort Satteins baut DOMA (ein Unternehmen der Ernst Schweizer AG) Solarwärmekollektoren und entwickelt Konstruktionsteile für Photovoltaikanlagen. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auch auf die Energiewende im eigenen Betrieb und hatte 1999 eines der ersten Betriebsgebäude mit CO2-neutraler Energieversorgung. „Unternehmen wie DOMA Solartechnik zeigen wie Klimaneutralität im eigenen Betrieb geht. Vom Bund aus fördern wir den Umstieg auf erneuerbare Energien und die Verringerung von Umweltbelastungen nun zusätzlich durch die 14 prozentige Investitionsprämie“, ruft Energielandesrat Rauch alle Unternehmen auf, sich aus der Wirtschaftskrise in die Klimaneutralität zu investieren.

Werner Kogler, Katharina Wiesflecker und Johannes Rauch im Gespräch mit Ernst Bertsch bei DOMA Solartechnik
Ernst Bertsch (rechts, GF DOMA Solartechnik) im Gespräch mit Vizekanzler Kogler und den Landesrät*innen Wiesflecker und Rauch

„DOMA Solartechnik gehört zu den Pionieren in der Branche. Hohe Risikobereitschaft in neue Technologie zu investieren zeichnet das Unternehmen aus. Man hat auf Klimaschutz und Energiewende gesetzt, als andere noch Ölkessel gebaut haben. Heute macht sich das bezahlt – ökonomisch und ökologisch“, so Rauch.

Dazu Ernst Bertsch, Geschäftsführer von DOMA Solartechnik:

„Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien ist ein zentrales Thema der Regierung. Solarwärme und Photovoltaik sind ganz wesentliche Bausteine für diese Energiezukunft. Im Gespräch mit Herrn Vizekanzler Werner Kogler und Landesrat Johannes Rauch bedankte ich mich für die Unterstützung der Solarenergie auf Landes- und Bundesebene. Ohne diese Unterstützung wäre die sehr erfolgreiche Entwicklung der österreichischen Solarbranche nicht möglich gewesen.

Der Gedankenaustausch mit Herrn Vizekanzler Werner Kogler und Landesrat Johannes Rauch war für das Team in Satteins sehr motivierend und machte auch wieder bewusst, wie viel wir schon erreicht haben – aber auch, wieviel Arbeit noch vor uns liegt.“​

Vollständiger Beitrag der Grünen Vorarlberg

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