Mit Jahresbeginn darf der Verband Austria Solar mit Ing. Leo Riebenbauers Büro für Erneuerbare Energie ein neues Mitglied und mit der Kausl Energiesysteme & Baddesign GmbH einen neuen SolarPartner im Verband begrüßen!
Leo Riebenbauer beschäftigt sich seit den 1990er Jahren mit Erneuerbarer Energie und kann somit auf jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich zurückgreifen. Mit seinem Unternehmen, das den Hauptsitz im steirischen Pinggau hat, hat er seitdem über 200 Projekte verwirklicht, darunter zahlreiche, bei denen Solarwärme eine tragende Rolle spielt.
Der Waldviertler Installateursbetrieb Kausl Energiesysteme & Baddesign besteht seit 1979 und hat sich ebenfalls der Erneuerbaren Energie verschrieben und bietet seinen Kundinnen und Kunden aus Überzeugung klimafreundliche Energielösungen an. Das Unternehmen ist zudem zertifizierter Klimacoach, was dessen Expertise in diesem Bereich weiter unterstreicht.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sagen herzlichen willkommen im Verband Austria Solar!
Erfolgreiche Online-Tagung „Solare Eigenversorgung von Gebäuden und Quartieren“ an der FH Kufstein Tirol
19. November, 2020
Ab dem Jahr 2021 sollen nur mehr Neubauten mit erneuerbarer Energie errichtet werden. Eine innovative Tagung wurde von der FH Kufstein Tirol digital ausgestrahlt und zeigte Wege auf, um dieses Ziel zu erreichen.
Am 12. November 2020 fand an der FH Kufstein Tirol die Tagung „Solare Eigenversorgung von Gebäuden und Quartieren“ in einem neuen, innovativen Format statt. Die Moderation und Vortragenden nahmen im Studio der Kufsteiner Fachhochschule Platz, die TeilnehmerInnen konnten die Tagung per Live-Stream mitverfolgen. Mehr als 230 Interessierte bekamen einen Einblick in die Erfahrungen rund um die solare Energieversorgung von Gebäuden und Quartieren in der Praxis.
Ab dem Jahr 2021 müssen sich nach einer EU-Richtlinie alle Neubauten mit erneuerbarer Energie vor Ort versorgen. Der Vizepräsident des Tiroler Landtages Anton Mattle und die Tiroler Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf zeigten auf, welche Ziele sich die Tiroler Politik gesetzt hat, um dieses Ziel zu erreichen. Der Geschäftsführer von Energie Tirol Bruno Oberhuber stellte die Initiative TIROL 2050 energieautonom vor, bei der jedes Haus künftig ein Kraftwerk sein soll.
Johann Stötter, Scientists4Future an der Universität Innsbruck, machte in seinem Vortrag klar, dass der Klimawandel eine Herausforderung für alle ist. Die präsentierten Beispiele reichten vom Footballzentrum Innsbruck über den Wohnpark Obdorfpark in Bludenz bis zum Plus-Energie-Quartier Vögelebichl. Die Smart City Wörgl zeigte, wie sich eine Stadt künftig selbst aus eigenen Ressourcen versorgen kann. Bei den Gebäuden einer Naturkosmetikfirma und einer Apartmentsiedlung erhielten die Interessierten Einblicke in das technische Konzept von hohen solaren Deckungsgraden.
Die Vorträge bieten Gemeinden, EnergieberaterInnen, ProjektentwicklerInnen, BauträgerInnen, Ingenieur- und Architekturbüros sowie ForscherInnen einen Einblick in Betriebserfahrungen aus erster Hand. Die Veranstaltung war eine Kooperation von Standortagentur Tirol, Energie Tirol, Austria Solar, Photovoltaic Austria und FH Kufstein Tirol.
Die Vortragsfolien sind hier zum Download verfügbar
Vergangene Woche erhielt unser Vorarlberger Mitglied DOMA Solartechnik hohen Besuch. Der grüne Vizekanzler Werner Kogler kam ins Ländle und besichtigte gemeinsam mit den ebenfalls grünen Landesrät*innen Katharina Wiesflecker und Johannes Rauch Betriebe aus der Erneuerbaren-Branche. Dabei zeigte er sich begeistert vom Zukunftspotential der Unternehmen, denn Klimaschutz, Wirtschaft und Beschäftigung unter einen Hut zu bekommen, sei der Anspruch der Grünen auf Bundes- und Landesebene. „Das geht!“, ist Kogler überzeugt, „Unternehmen wie DOMA Solartechnik und Bachmann electronic machen es vor.“ Beide Unternehmen bieten im Bereich erneuerbarer Energien internationale Spitzentechnologie an und treiben so den Weg in die Klimaneutralität und Energieautonomie voran.
Am Standort Satteins baut DOMA (ein Unternehmen der Ernst Schweizer AG) Solarwärmekollektoren und entwickelt Konstruktionsteile für Photovoltaikanlagen. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auch auf die Energiewende im eigenen Betrieb und hatte 1999 eines der ersten Betriebsgebäude mit CO2-neutraler Energieversorgung. „Unternehmen wie DOMA Solartechnik zeigen wie Klimaneutralität im eigenen Betrieb geht. Vom Bund aus fördern wir den Umstieg auf erneuerbare Energien und die Verringerung von Umweltbelastungen nun zusätzlich durch die 14 prozentige Investitionsprämie“, ruft Energielandesrat Rauch alle Unternehmen auf, sich aus der Wirtschaftskrise in die Klimaneutralität zu investieren.
Ernst Bertsch (rechts, GF DOMA Solartechnik) im Gespräch mit Vizekanzler Kogler und den Landesrät*innen Wiesflecker und Rauch
„DOMA Solartechnik gehört zu den Pionieren in der Branche. Hohe Risikobereitschaft in neue Technologie zu investieren zeichnet das Unternehmen aus. Man hat auf Klimaschutz und Energiewende gesetzt, als andere noch Ölkessel gebaut haben. Heute macht sich das bezahlt – ökonomisch und ökologisch“, so Rauch.
Dazu Ernst Bertsch, Geschäftsführer von DOMA Solartechnik:
„Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien ist ein zentrales Thema der Regierung. Solarwärme und Photovoltaik sind ganz wesentliche Bausteine für diese Energiezukunft. Im Gespräch mit Herrn Vizekanzler Werner Kogler und Landesrat Johannes Rauch bedankte ich mich für die Unterstützung der Solarenergie auf Landes- und Bundesebene. Ohne diese Unterstützung wäre die sehr erfolgreiche Entwicklung der österreichischen Solarbranche nicht möglich gewesen.
Der Gedankenaustausch mit Herrn Vizekanzler Werner Kogler und Landesrat Johannes Rauch war für das Team in Satteins sehr motivierend und machte auch wieder bewusst, wie viel wir schon erreicht haben – aber auch, wieviel Arbeit noch vor uns liegt.“
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