Solarfassade

Solarbonus erhöht Kesseltauschförderung um bis zu 62 %

23. Oktober, 2026
Mit der wieder gestarteten Kesseltauschförderung ist auch der Solarbonus zurück. Trotz Budgetkürzungen allerorts bleibt es weiterhin bei einem Fixbetrag von 2.500 Euro für jede Solarwärme-Anlage, die im Zuge eines Kesseltauschs installiert wird. Die Sanierungsoffensive setzt damit voll auf die Sonne.

Privatpersonen, die ihre Öl- oder Gasheizung gegen ein sauberes, erneuerbares Heizsystem austauschen, können ab 2. November 2026 wieder die Kesseltauschförderung beantragen. Wer dabei eine Solarwärme-Anlage mitinstalliert, erhält zusätzlich den 2.500 Euro-Solarbonus, womit die jeweilige Basisförderung um bis zu 62 Prozent steigt.

Bis zu 8.500 Euro Gesamtförderung mit Solarbonus

„Wer seine Heizung erneuert, sollte Solarwärme gleich mitdenken. Eine passend ausgelegte Solarwärme-Anlage übernimmt im Sommerhalbjahr die Wärmeversorgung im Haus. Das entlastet die Wärmepumpe oder Holzheizung und spart Strom bzw. Brennstoff,“ so Roger Hackstock, Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar. „Und das ohne sich Sorgen über die weltpolitische Lage machen müssen, denn die Sonne scheint kostenlos weiter!“

Fernwärmeanschlüsse werden mit max. 4.000 Euro gefördert, für Wärmepumpen gibt es max. 5.000 Euro und bis zu 6.000 Euro Förderung werden für eine Holzheizung ausbezahlt. Inklusive dem 2.500 Euro-Solarbonus lassen sich also bis zu 8.500 Euro Förderung abholen. Eine Übersicht gibt es auf der Austria Solar Website.

Regierung setzt auf Sonne

Trotz der generell angespannten Budgetsituation setzt die Regierung damit ein deutliches Zeichen für die Sonne, denn der Solarbonus wurde in voller Höhe beibehalten. „Für die Wärmewende brauchen wir die Solarwärme unbedingt und ihr Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft,“ betont Hackstock.

In einer erst kürzlich veröffentlichten Studie bescheinigte der Klima- und Energiefonds der Solarwärme enorme Wachstumsmöglichkeiten. Bis 2040 könne sie 18 % des prognostizierten Wärmebedarfs für Raumwärme und Warmwasser in ganz Österreich bereitstellen. „Damit wären knapp ein Fünftel unseres Wärmebedarfs CO₂-frei, mit heimischer Technologie und praktisch ohne Stromverbrauch gedeckt!“, so Hackstock weiter.

Auch PVT wird gefördert

Um für den Solarbonus in Frage zu kommen, muss die Solaranlage mindestens 6 m2 groß sein und der Lieferant der Kollektoren Träger des Austria Solar Gütesiegels oder einer vergleichbaren Zertifizierung sein. Neben reinen thermischen Solaranlagen werden auch moderne PVT-Hybridanlagen gefördert, die Strom und Wärme in einem Kollektor erzeugen. Der Solarbonus trägt somit auch den neuesten Entwicklungen am Solarwärme-Markt Rechnung. Um den Umstieg zu erleichtern, hat der Verband Austria Solar eine schnelle Solarinstallateur-Suche eingerichtet.

Austria Solar Presseaussendungen

Das Bild zeigt, um wie viel Prozent die Kesseltauschförderung steigt, wenn man zusätzlich den 2.500 Euro Solarbonus in Anspruch nimmt. Je nach Heizsystem steigt der Basisfördersatz um zwischen 41 % und 62 %.

Newsletter abonnieren

Der Verband Austria Solar informiert regelmäßig mit einem Newsletter über Aktuelles aus der Welt der Solarwärme: Analysen, Berichte, Exportinfos, Kurzberichte zu Tagungen und Meetings, Serviceleistungen, usw. Der Newsletter ist kostenlos, tragen Sie einfach hier Ihre E-Mailadresse ein und schon sind Sie dabei! Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Unsere Seite verwendet Google Analytics zu Optimierungszwecken. Näheres dazu in unserer Datenschutzerklärung. Sie können hier klicken um GA zu deaktivieren.