Arbeitstreffen des KEM-Leitprojekts „Freiflächen-Solarwärme“
4. März, 2025
(c) Bild: Region Marchfeld
Solarwärme ist neben der Photovoltaik eine weitere auf Solarenergie basierende Technik und ein wichtiger Schlüssel zur Wärmewende. Das KEM-Leitprojekt „Freiflächen-Solarwärme“ zielt darauf ab, Städte in den Klima- und Modellregionen bei der Ausweisung von Potenzialflächen zur Solarwärmenutzung professionell zu unterstützen und bei der Bewertung konkreter Projekte ins Handeln zu bringen.
Für die Flächenfindung und Projektbewertung von Freiflächen-Solarwärmeanlagen wird ein Kriterienkatalog – praxisnah in den Beispielstädten Stockerau und Deutsch-Wagram – erarbeitet. Dazu traf sich die Projektgruppe am 19.2.2025 im Rathaus der Stadtgemeinde Stockerau. Austria Solar Geschäftsführer Roger Hackstock war als Projektkoordinator vor Ort.
Endprodukt ist ein Leitfaden für Gemeinden und Wärmenetzbetreiber, um großflächige Solarwärmeanlagen raumverträglich in bestehende Wärmenetze zu integrieren. Mit Hilfe der Solarwärme können die Heizkessel in den Nahwärme-Heizwerken über den Sommer substituiert und somit Gas bzw. Biomasse eingespart werden.
Solarwärme wieder beliebter: Verkaufszahlen im letzten Quartal 2024 gestiegen
6. Februar, 2025
Der Absatz bei Solarwärmeanlagen ist im vierten Quartal 2024 um 10 Prozent gestiegen, zunehmend werden die Vorteile der Technologie erkannt.
Die neueste Verkaufszahlenerhebung des Verbandes Austria Solar zeigt eine positive Entwicklung, der Absatz bei Solarwärmeanlagen ist im vierten Quartal 2024 gegenüber demselben Quartal 2023 um 10 Prozent gestiegen. “Das ist eine erfreuliche Botschaft, Solarwärme scheint wieder mehr ins Blickfeld zu rücken”, gibt sich Roger Hackstock, Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar, optimistisch. “Die Solarwärme liefert klimaneutral und preisstabil Energie, unabhängig vom Weltgeschehen, das scheint mehr und mehr Menschen klar zu werden.” Das deckt sich mit einer aktuellen Studie von Deloitte und der Wirtschaftsuniversität zu Erneuerbare Energien in Österreich 2025, dem jährlichen Stimmungsbarometer der österreichischen Bevölkerung zu erneuerbaren Energien. Von fast hundert befragten Eigentümern eines Eigenheims haben 17 Prozent angegeben sich entschieden zu haben, in eine Solarthermieanlage zu investieren. Dieser Wert lag im Jahr davor deutlich niedriger bei nur 12 Prozent der Befragten.
Unabhängigkeit und Preisstabilität
„Wir haben in Österreich die besten Solarwärmeunternehmen der Welt, über 90 Prozent der Produktion geht in den Export“, wie Hackstock betont. Eine sichere Energieversorgung gelingt am besten mit Technologien, bei denen nicht auf Bauteile aus China gewartet werden muss. Bei Solarwärme bleiben 75 Prozent der Wertschöpfung im Land, was in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hilft das Wachstum anzukurbeln und Arbeitsplätze zu sichern. „Wir brauchen mehr Unabhängigkeit und Preisstabilität bei der Energieversorgung, in beiden Fällen ist Solarwärme die beste Wahl, wenn es um Wärme geht“, so Hackstock.
Das sind die besten Solarwärme-Anbieter: Austria Solar Gütesiegel an 11 Unternehmen vergeben
30. Januar, 2025
Welche Solarwärmeanlagen sind die Besten? Der Verband Austria Solar hat 11 Anbieter mit einem Qualitätssiegel ausgezeichnet. Neben langen Garantiezeiten bietet das Gütesiegel auch weitere Vorteile für die Kund:innen.
Im Dezember 2024 wurden 11 Anbieter von Solarwärme-Anlagen in Österreich mit dem Austria Solar Gütesiegel ausgezeichnet. Solaranbieter, die das Gütesiegel tragen, bieten 10 Jahre Garantie auf Kollektoren und 5 Jahre auf Speicher, dazu gut gedämmte Speicher mit geringen Energieverlusten, Hocheffizienzpumpen mit geringem Stromverbrauch und internetfähige Regler, um die Anlage jederzeit aus der Ferne überwachen zu können. Das erhöht den Ertrag der Anlage und spart Energiekosten. Auch punkto Sicherheit bieten Gütesiegel-Anlagen bei Hagel, Schnee, Wind und Brandschutz den höchsten Standard. Kund:innen, die beim Kauf einer Solaranlage auf das Austria Solar Gütesiegel achten, sparen also bares Geld.
Gütesiegel als Fördervoraussetzung
Das Austria Solar Gütesiegel ist in ganz Österreich (außer Vorarlberg) eine Fördervoraussetzung für die Landesförderung. Darüber hinaus empfiehlt das Klimaministerium das Gütesiegel bei öffentlichen und privaten Ausschreibungen für Wohngebäude. Austria Solar Geschäftsführer Roger Hackstock dazu: „Das Gütesiegel bietet den Anbietern bessere Chancen am Markt und ist sehr begehrt.“
Strenge Richtlinien
Die Einhaltung des Gütesiegels wird von einer unabhängigen Kommission überwacht, der auch ein gerichtlich beeideter Sachverständiger angehört. Die Prüfung der 11 Betriebe dauerte zwei Tage, sie erhalten das Qualitätszeichen für drei Jahre, dann wird neuerlich geprüft.
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