Solarfassade

Förderübersicht betrieblich

Bundesförderungen

Mehrere Bundesförderungen für Solarwärme können von Betrieben in ganz Österreich beantragt werden:

 

Großanlagenprogramm des Klima- und Energiefonds 2021

  • Förderung für Solare Großanlagen ab 100 m² Kollektorfläche (in Themenfeld 5 schon ab 50 m²), erstmals keine Begrenzung nach oben
  • Ausschreibung läuft bis zum 24.02.2023, mit zwei jährlichen Einreichterminen (erste Einreichfrist: 15.10.2021)
  • Gesamtbudget beträgt 45 Millionen Euro
  • Sechs Themenfelder, um integrative Energiesysteme, neue Technologien und besonders große Anlagen (> 5.000 m²) zu forcieren
  • Bei der Projektauswahl werden Projekte mit EU-Kofinanzierung erstgereiht
  • Besonders innovative Projekte sowie Projekte über 5.000 m² Bruttokollektorfläche werden in das Begleitforschungsprogramm aufgenommen
  • Machbarkeitsstudien für Großprojekte mit mehr als 5.000 m² werden bis zu 100 % gefördert – zur Vorbereitung von Investitionen in Großanlagen

Förderprogramm Solare Großanlagen auf Website des Klima- und Energiefonds

Leitfaden zum Förderprogramm Solare Großanlagen

Website Förderprogramm Solare Großanlagen


Umweltförderung im Inland (UFI)

  • Thermische Solaranlagen bis 100 m² Kollektorfläche werden bei Standardkollektoren mit 150 EUR pro m² und bei Vakuumkollektoren mit 195 EUR pro m² Kollektorfläche gefördert. Die Förderung beträgt max. 30 % der förderfähigen Kosten.
  • Thermische Solaranlagen über 100 m² Kollektorfläche werden entsprechend der CO2-Einsparung der Anlage gefördert, hier geht’s zur Förderberechnung. Die Förderung beträgt max. 25 % der förderfähigen Kosten, die Mindestinvestition für förderfähige Anlagen liegt bei 10.000 EUR.
  • In beiden Fällen werden Anlagen zur Warmwasserbereitung, Raumheizung und Prozesswärme gefördert.

Weitere Infos zu den Förderungen und Einreichunterlagen: für Thermische Solaranlagen bis 100 m² und Thermische Solaranlagen über 100 m².


Energiezentralen zur innerbetrieblichen Wärme- und Kältebereitstellung

Das neue Förderprogramm zu Energiezentralen ist eine Zusammenführung verschiedender Förderungen unter dem Systemgedanken der Energiewende.

  • Gefördert werden Energiezentralen, die eine Kombination von besonders innovativen und energieeffizienten Maßnahmen enthalten
  • Die Förderung beträgt bis zu 45 % der förderungsfähigen Investitionsmehrkosten
  • Es müssen mindestens drei der folgenden fünf Maßnahmen gesetzt werden:
    • Errichtung einer erneuerbaren Wärme- oder Kälteanlage (z.B. Solarthermie)
    • Errichtung oder Erweiterung von innerbetrieblichen primären Verteilnetzen (z.B. Mikronetz am Firmengelände)
    • Optimierung der Energiebereitstellung/-verteilung (z.B. intelligente Regelungen, optimierte Solarspeicher inkl. Speicher- und Lastmanagement)
    • Errichtung einer Wärmerückgewinnung oder eines Free-Cooling-Systems
    • Maßnahmen zur Sektorkopplung (z.B. Einbindung von eigenen Photovoltaikanlagen

Details und Förderleitfaden finden Sie auf der Infoseite der KPC.

Burgenland

Derzeit gibt es im Burgenland keine Solarwärme-Landesförderung für Betriebe.

 

Kärnten

Alternativenergieförderung Kärnten: Die Landesförderung für Betriebe wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschusses in Höhe von 50 % der anerkennbaren Investitionskosten unter Einbeziehung möglicher EU-Förderungen oder Bundesförderungen. Maximale Förderhöhe 150 € pro m2 Bruttokollektorfläche.

Gilt für: Unternehmen jeglicher Größe, Vereine, öffentliche Einrichtungen

Laufzeit: Bis 31.12.2020

Infoblatt

Niederösterreich

Anschlussförderung Betriebliche Umweltinvestition: Die Landesförderung in Niederösterreich erfolgt durch einen Zuschuss im Ausmaß von maximal 40% der vom Bund (KPC) im Rahmen der Umweltförderung gewährten Einmalprämie, höchstens aber €20.000. Eine Kombination mit anderen Förderungen ist bis zur maximal zulässigen Förderintensität möglich.

Gilt für: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Tourismus- und Freizeitunternehmen

Infoblatt

Infoseite

Oberösterreich

Landesförderung für thermische Solaranlagen kleiner 100 m2: Bei Neuanlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung beträgt die Basisförderung für Betriebe in Oberösterreich 20 % der Bundesförderung, mittlere Unternehmen bekommen einen Zuschlag von 20 %, Kleinunternehmen 30 %. Für Neuanlagen für sonstige Einsatzzwecke beträgt die Basisförderung 35 % der Bundesförderung, für KMUs gibt es den Zuschlag von 20 bzw. 30 %. Die Zuschläge sind kumulierbar. Die Gesamtförderung (Bund/Land) ist mit max. 50 % der vom Bund ermittelten förderungsfähigen Investitionskosten begrenzt.

Gilt für: Sämtliche natürliche und juristische Personen, insbesondere Unternehmen, Vereine, konfessionelle Einrichtungen, Organisationen, die unternehmerisch tätig sind

Laufzeit: Bis 30.06.2022

Infoseite

Salzburg

Impuls-Förderprogramm Klimaschutz: Die Landesförderung für Betriebe in Salzburg für thermische Solaranlagen beträgt bis zu 100 % zusätzlich der für die Maßnahmen gewährten Bundesförderung.

Gilt für: Sämtliche natürliche und juristische Personen zur Ausübung gewerbsmäßiger Tätigkeiten, insbesondere Unternehmen und Einrichtungen der öffentlichen Hand in Form eines Betriebes mit marktbestimmter Tätigkeit sowie Vereine, konfessionelle Einrichtungen und öffentliche Gebietskörperschaften. Beträgt die Kollektorfläche Solaranlage über 100 m2, sind nur kleine und mittlere Unternehmen antragsberechtigt.

Laufzeit: bis 30.06.2021

Infoblatt

Infoseite

Steiermark

Förderung von solarthermischen Anlagen: Die Landesförderung für Betriebe in der Steiermark beträgt maximal 30 % der anrechenbaren Investitionskosten bzw. maximal 5.000 € bei unternehmerischer Nutzung.

Gilt für: Kleinstunternehmen (< 10 Mitarbeiter, Jahresumsatz < 2 Mio. €)

Laufzeit: bis 31.12.2020

Infoseite

Tirol

Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes Tirol: Die Landesförderung für Betriebe beträgt bis zu 30 % der im Rahmen der „Umweltförderung im Inland“ gewährten Bundesförderung.

Gilt für: Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft

Infoblatt

Vorarlberg

Energiesparen für KMU in Vorarlberg: Die Landesförderung für Betriebe beträgt bis zu 30 % der im Rahmen der „Umweltförderung im Inland“ gewährten Bundesförderung und ist mit 10.000 € pro Projekt begrenzt

Gilt für: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft gemäß EU-Definition

Infoblatt

Wien

Derzeit gibt es in Wien keine Solarwärme-Landesförderung für Betriebe.

Grundsätzlich gilt: Sämtliche Förderungen unterliegen der De-minimis-Verordnung der EU bzw. der AGVO (siehe auch AEUV Artikel 107 und 108).

Zuletzt aktualisiert: 29.10.2020

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