Die betriebliche Umstellung der Wärmeversorgung auf Erneuerbare wird von der österreichischen Bundesregierung gefördert. In der FTI-Initiative “Transformation der Industrie” des Klima- und Energiefonds werden Pilot- und Demonstrationsanlagen mit max. 45 % gefördert, mit max. 6 Mio. Euro pro Projekt.
Mehr Infos zur Berechnung der Fördersumme und der Förderung allgemein finden Sie im Leitfaden und auf der Website des Klimafonds.
Eine Kombination mit anderen Förderungen (siehe z.B. die Investitionsförderungen unten) ist möglich. Anträge können bis zum 29.04.2026 gestellt werden.
“Raus aus Öl und Gas” für Betriebe: Gefördert wird die Umstellung bzw. Umrüstung von bestehenden Produktionsanlagen und -prozessen auf erneuerbare Energieträger bzw. die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energie in bestehenden Anlagen. Die Förderung umfasst Investitionen zur Umstellung bzw. Umrüstung betriebseigener Produktionsanlagen bzw. Prozesse mit dem Ziel des (erhöhten) Einsatzes erneuerbarer anstelle von Erdgas oder fossilem Heizöl.
Investitionen werden mit 30 % gefördert, plus 10 % gibt es für Mittelgroße Unternehmen.
Mehr auf der Website der KPC.
Weitere Infos zu den Förderungen und Einreichunterlagen: für Thermische Solaranlagen bis 100 m² und Thermische Solaranlagen über 100 m².
Solarwärme-Anlagen werden in diesem Förderprogramm mit 30 bis 35 % der Investitionskosten gefördert, wenn sie in Verbindung mit einem innerbetrieblichen Mikronetz errichtet werden. Voraussetzung ist, dass mit dem Mikronetz mind. zwei baulich getrennte Gebäude des Unternehmens mit Wärme (zur Beheizung und/oder für Prozessenergie) versorgt werden.
Diese Förderung kann nicht mit der oben angeführten Umweltförderung im Inland kombiniert werden.
Mehr Infos auf der Website der KPC
Download Infoblatt Modul 3 (relevant: Abschnitt A)
Eine Vielzahl an Berichten und weiteren Infos zu Anlagen, die in der Vergangenheit im eingestellten Förderprogramm Solare Großanlagen des Klima- und Energiefonds gefördert wurden, finden Sie auf der Seite www.solare-grossanlagen.at.