Solarwärme – Die moderne Art zu heizen

Einfamilienhaus

Einfamilienhaus

Das Einfamilienhaus in Oberdürnbach (NÖ) ist aus Massivholz gebaut und mit Strohballen gedämmt. Der niedrige Wärmeverbrauch von 26,7 kWh/m2.a ermöglicht eine Solardeckung von 73 %. Die restliche Wärme liefert ein Stückholzofen. Die Wärme wird im Wasserspeicher und im Fundament über Betonkernaktivierung gespeichert und über eine Wand- und Fussbodenheizung abgegeben.

Daten & Fakten

73% Solardeckung

28 m2 Kollektorfläche
19,6 kW Wärmeleistung

4.270 kWh jährlicher Solarertrag

Jahr der Inbetriebnahme: 2014
1,2 m3 Wasserspeicher Volumen
42 kWh Wasserspeicher Speicherkapazität

88 m3 Betonkernspeicher Volumen
550 kWh Betonkernspeicher Speicherkapazität

"Ich war beeindruckt vom geringen Heizwärmebedarf der Sonnenhäuser und wollte, dass mein Haus auch so sein soll. Es ist toll, wie einfach die Energie der Solaranlage in den vorhandenen Bauteilen des Hauses gespeichert werden kann. Das sollten alle machen!"
Christian Kugler

Mehrfamilienhaus

Das Niedrigenergiewohnhaus mit 8 Wohneinheiten mit einer Wohnnutzfläche von 616 m² wurde als Sonnenhaus errichtet, die Sonne deckt mehr als die Hälfte des Wärmebedarfes der Bewohner. Die Wohnungen werden mit einer Fußbodenheizung beheizt. Die restliche Wärme wird von einem Gas-Brennwertgerät mit 45 kW geliefert, das mit Biogas gespeist wird. Die Kosten für Heizung und Warmwasser betragen nur 3,33 €/m² pro Jahr, was günstiges Wohnen für Jahrzehnte sichert.

Daten & Fakten

58% Solardeckung

88 m2 Kollektorfläche
61,6 kW Wärmeleistung

25.140 kWh jährlicher Solarertrag

2014 Jahr der Inbetriebnahme

13,6 m3 Wasserspeicher Volumen
480 kWh Wasserspeicher Speicherkapazität

"Ein Ziel bei der Errichtung des Gebäudes waren niedrige Betriebskosten, mit dem Schwerpunkt auf Heizung und Warmwasser."

Bmst. Dipl.-Ing. Peter Zifferer
Geschäftsführer Haller Bau GmbH

Fernwärme Graz

Die Solarwärmeanlage am Gelände des Fernheizwerks Graz mit 7.750 m² Kollektorfläche ist die größte Solarwärmeanlage in Mitteleuropa. Die Anlage speist ohne Speicher direkt ins Fernwärmenetz der Stadt. Die Solarwärmeanlage wird im Contracting von solar.nahwaerme.at betrieben, der Energiekunde ist die Energie Steiermark Wärme GmbH. Bei dieser Grossanlage sind 6 verschiedene Hochtemperatur-Kollektoren von 5 Herstellern im Einsatz, die wissenschaftlich vermessen werden. Die Anlage ist damit zugleich ein Feldtest zur Steigerung des Wirkungsgrades von Solartechnik.

Daten & Fakten

24,6% Solardeckung im Fernwärmenetz im Sommer

7.750 m2 Kollektorfläche

5.425 kW Wärmeleistung

3.500.000 kWh jährlicher Solarertrag

2007-2016 Inbetriebnahme in mehreren Ausbaustufen

"Die Solaranlage hilft uns die Fernwärmeversorung in Graz noch grüner und effizienter zu machen."

DI Gerald Moravi GF Energie Steiermark

Fernwärme Wien

Wien Energie erwärmt mit dieser Anlage das Netzspeisewasser für das Wiener Fernwärmenetz. Errichtet wurde die Anlage durch GREENoneTEC auf dem 70m hohen Dach eines Kesselhauses in 1110 Wien. Das Projekt beeindruckt durch die zu erwartenden hohen Solarerträge und den daraus resultierenden niedrigen Wärmepreis.

Daten & Fakten

656 m2 Kollektorfläche

459 kW Wärmeleistung

511.000 kWh jährlicher Solarertrag

2018 Inbetriebnahme

Für GREENoneTEC ist die Anlage in Wien nicht nur das erste Projekt, bei dem wir als Generalunternehmer auftreten, sondern auch die bisher schwierigste Baustelle. Robert Kanduth GF GREENoneTEC

Betonwerk

Das Projekt stellt ein Novum in der industriellen Landschaft Österreichs dar. Die Fa. HABAU erzeugt in vier neu errichtenden Hallen Betonfertigteile. Mit einer 1 400 m² großen thermischen Solaranlage werden einerseits zum überwiegenden Teil in Verbindung mit Betonkernaktivierung die Produktionshallen im Ausmaß von 7 200 m² vollsolar beheizt und andererseits die solare Energie in den Monaten April bis Oktober zur Unterstützung der Fertigungsprozesse verwendet. Damit ist eine optimale ganzjährige Nutzung der Kollektorfläche gewährleistet. Die Fa. HABAU spart 50 000 m³ Erdgas pro Jahr durch die Anlage und vermeidet 130 Tonnen CO2-Ausstoß.

Daten & Fakten

90% Solardeckung Hallenheizung
35% Solardeckung
Fertigungsprozess Betonteileaushärtung

1.400 m2 Kollektorfläche
980 kW Wärmeleistung

500.000 kWh jährlicher Solarertrag

2014 Jahr der Inbetriebnahme
80 m3 Wasserspeicher Volumen
2.800 kWh Wasserspeicher Speicherkapazität

2.560 m3 Betonkernspeicher Volumen
12.000 kWh Betonkernspeicher Speicherkapazität

„Beim Neubau der Produktionshallen in Perg mit insgesamt 7.700 m2 Fläche haben wir uns für eine solare Wärmeversorgung entschieden. Damit sichern wir nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität am Standort. Auch die Arbeitsbedingungen der MitarbeiterInnen konnten dadurch deutlich verbessert werden."

Dipl.-Ing. Anton Karner
COO HABAU

Gärtnerei

Die Solaranlage versorgt eine Gärtnerei in Wien, die Sonne liefert Energie für Warmwasser und Heizung von insgesamt 1.200 m2 Gebäudefläche. Die Kollektoren dienen zudem als Fassadenelemente.

Daten & Fakten

60% Solardeckung

126 m2 Kollektorfläche
88,2 kW Wärmeleistung

47.000 kWh jährlicher Solarertrag

2016 Jahr der Inbetriebnahme

20 m3 Wasserspeicher Volumen
700 kWh Wasserspeicher Speicherkapazität

199 m3 Betonkernspeicher Volumen
940 kWh Betonkernspeicher Speicherkapazität

"Für unseren neuen Standort wollten wir ein umweltbewusstes und möglichst autarkes Heizsystem. Mittels Solarthermie und Bauteilaktivierung gelang es die laufenden Energiekosten zu senken."

Eveline&Mario Bach
Geschäftsführer

Solare Trocknungsanlage

Das Sägewerk Manzenreiter baute sich schrittweise den Markt vor Ort für Qualitätshackgut auf. Die im Jahr 2006 errichtete Solare Trocknungsanlage für Hackschnitzel wurde 2007 und 2015 erweitert, da der Betreiber mit der Trocknungsleistung der Anlage sehr zufrieden war. Die 250 Kilowatt starke Anlage trocknet ca. 6.000 Schüttraummeter Hackschnitzel pro Jahr. Mit 500.000 Kilowattstunden Solarenergie können die Hackschnitzel so aufgewertet werden, dass sie um 1.500.000 Kilowattstunden mehr Energie beim Verbrennungsvorgang liefern.

Daten & Fakten

346 m2 Kollektorfläche
250 kW Wärmeleistung

500.000 kWh jährlicher Solarertrag

2006 Jahr der Inbetriebnahme
2007/2015 Erweiterungen

"Das immer schlechter werdende Sägegeschäft, zwang uns nach neuen Einkommensquellen zu suchen. Zuerst unterstützte die solare Hackschnitzeltrocknung den Sägebetrieb, jetzt ist es genau umgekehrt. Die Haupteinkommensquelle ist die Veredelung von Hackschnitzel."

Josef Manzenreiter
Sägewerkbetreiber in Waldburg/OÖ

Öffentliche Gebäude

Das Kultur- und Gemeindezentrum der Gemeinde Hallwang dient mehr als 30 örtlichen Vereinen (Musik, Brauchtum, Kunst und Kultur, Sport, etc.) und Veranstaltungen darüber hinaus als Veranstaltungsort. Es bietet bis zu 450 Personen Platz und ist mit modernster Veranstaltungstechnik ausgestattet. Das Gebäude ist für eine geplante Besucherfrequenz von ca. 40 000 Personen ausgelegt. Zur sommerlichen Kühlung wird ein 70 000 Liter Regenwasserspeicher über die Bauteilaktivierung genutzt.

Daten & Fakten

100% Solardeckung

138m2 Kollektorfläche
96,6kW Wärmeleistung

60.000 kWh jährlicher Solarertrag
2014 Jahr der Inbetriebnahme

5 m3 Wasserspeicher Volumen
167 kWh Wasserspeicher Speicherkapazität

480 m3 Betonkernspeicher Volumen
2.260 kWh Betonkernspeicher Speicherkapazität

"Ein besonderes Anliegen war es, das neue Kulturzentrum als Pionierprojekt im Energiebereich zu positionieren."

Helmut Mödlhammer Bürgermeister der Gemeinde Hallwang 1986-2014

Mikronetz Landskron

Mit der Solaranlage werden rund 20.000 m² Wohn- und Geschäftsfläche im Ortsteil Landskron der Stadtgemeinde Villach über ein Niedertemperatur-Wärmeverteilnetz versorgt. Die restliche Wärme wird durch das Fernwärmenetz der Kelag Wärme GmbH in Kombination mit einer Wärmepumpe erbracht. Der Sommerüberschuß der Solaranlage wird in das Fernwärmenetz der Stadt Villach eingespeist.

Daten & Fakten

40% Solardeckung Nahwärmeversorgung für Energieinsel Landskron mit 14 Wohn- und Geschäftsgebäuden

1.000 m2 Kollektorfläche
700 kW Wärmeleistung

60.000 kWh jährlicher Solarertrag

2016 Jahr der Inbetriebnahme

68 m3 Wasserspeicher Volumen
3.500 kWh Wasserspeicher Speicherkapazität

"Unser Ziel ist es, mit dieser Anlage eine ökologische, umweltfreundliche und komfortable Wärmeversorgung zu sichern"

DI Christoph Aste
GF Aste Energy

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