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Sonne & Energie
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Solarenergie-ABC Das Herzstück eines Sonnenkollektors. Er wandelt die auftreffenden Sonnenstrahlen in Wärme um. Er besteht aus schwarz beschichteten Blechen aus gut wärmeleitendem Materialien wie Aluminium oder Kupfer. Die gewonnene Wärme wird an einen Wärmeträger weiter gegeben. Gute Absorber wandeln fast 100 Prozent der Sonnenstrahlung in Wärme um (siehe selektive Beschichtung). Die Umwandlung von Sonnenstrahlen in Wärme beim Auftreffen auf einen Körper oder beim Durchgang durch Materie. siehe Solarspeicher. Kollektor mit einem CPC-Spiegel (Compound Parabolic Concentrator), der so gebogen ist, dass die Sonnenstrahlung von allen Seiten auf den Absorber fällt. Solarstrahlung, die uns aus allen Richtungen – nach Streuung des Sonnenlichts an Wolken, Nebeln, Bergen, Gebäuden – erreicht. Solarstrahlung, die direkt von der Sonne auf den Kollektor trifft. Sie ist intensiver als die diffuse Strahlung. Übers Jahr trifft jedoch etwa gleich viel diffuse wie direkte Strahlung auf den Kollektor. Gängigste Bauform eines Sonnenkollektors. Der Absorber wird mit Glas abgedeckt, rückseitig gedämmt und mit einer Metall- oder Holzummantelung dicht verschlossen, so dass möglichst wenig Sonnenwärme wieder nach außen dringen kann. So entsteht der sogenannte Flachkollektor. Ein Fassadenkollektor ist einem Flachkollektor ähnlich. Er ist allerdings für das Anbringen in senkrechter Position (Wände, Fassaden) ausgelegt.
Die Globalstrahlung setzt sich aus direkter und indirekter (diffuser) Strahlung zusammen. Hier wird die Sonnenwärme eingefangen und mit einem Wärmeträger abgeführt. Es existieren drei verschiedene Ausführungen: CPC-Kollektor, Flachkollektor und Vakuumröhrenkollektor. Während längerer Schlechtwetterperioden und in den Wintermonaten ist eine Zusatzheizung erforderlich, um das Brauchwasser auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen. Dies kann die vorhandene Zentralheizung sein, aber auch ein Durchlauferhitzer oder ein Elektrostab im Solarspeicher.
Gibt den prozentuellen Anteil der benötigten Energie an, der durch die Solaranlage im Jahresmittel gedeckt wird. Ist ein hagelfestes Glas, das wenig Eisen enthält und dadurch mehr Sonnenstrahlung durchlässt. Als Scheibe deckt es den Flachkollektor nach oben ab, als Röhre bildet es die Hülle für das Vakuum im Vakuumröhrenkollektor. Im Solarkreislauf zirkuliert die Wärmeträgerflüssigkeit, welche die Solarwärme vom Kollektor abtransportiert und an den Solarspeicher abgibt. Die abgekühlte Flüssigkeit fließt wieder zurück zum Kollektor. Ein mehrere hundert Liter fassender Behälter zur Speicherung von warmem Wasser. Da die Sonnenenergie meist nicht sofort verbraucht werden kann, ist der Einsatz eines Solarspeichers erforderlich. Die gespeicherte Wärme deckt üblicherweise den Bedarf von mehreren Tagen. siehe Solarspeicher. Fachbegriff für die Wärmegewinnung durch Sonnenenergie. Meist spricht man der Einfachheit halber von Solarwärme oder Sonnenwärme. Hochleistungs-Bauform eines Sonnenkollektors. Der Absorber befindet sich in einem Vakuum und wird von einer Glasröhre dicht verschlossen umhüllt. Das Vakuum verhindert, dass wertvolle Sonnenwärme wieder nach außen dringen kann. Wird vor allem bei höheren erforderlichen Temperaturen des Brauchwassers eingesetzt. Flüssigkeit, deren Aufgabe es ist, Wärme vom Kollektor zum Speicher zu transportieren. Meist ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel, damit der Kollektor im Winter nicht einfrieren kann.
Gibt an, welcher Anteil der auf den Kollektor treffenden Sonnenenergie in nutzbare Wärme umgesetzt wird. Hängt ab von der Stärke der Sonnenstrahlung, der Umgebungstemperatur und der Temperatur des Wärmeträgers.
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