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Sonne & Energie
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Die Solarwärme boomt! Von solch hohen Wachstumsraten, wie sie die thermische Solarindustrie zur Zeit erlebt, können andere Branchen nur träumen. Europaweit wurden zwischen 1994 und 1999 jedes Jahr um 20 Prozent Kollektorfläche mehr installiert als im Jahr zuvor. Und der Trend steigt immer weiter. Die thermische Solartechnik ist ausgereift und zuverlässig. Der »Link zur Sonne« ist bereits gelungen und Österreich liegt bei der Nutzung der Solarenergie mittels thermischer Kollektoren im europäischen Spitzenfeld.
Der optimale Weg – Teilsolares Heizen Für moderne Ein- und Mehrfamilienhäuser in Niedrigenergie- und Passivbauweise mit hohem Dämmstandard, großer Dichtheit und dem Einsatz innovativer Haustechnik stellt die teilsolare Raumheizung eine wirtschaftlich äußerst interessante Alternative dar. Hierfür sollte ein niedertemperatur Heizsystem verwendet werden, welches geringe Vorlauftemperaturen ermöglicht. Die teilsolare Raumheizung ist eine Kombination aus einer Solaranlage mit Pufferspeicher und einer Zusatzheizung wie zum Beispiel Pellets, Gas oder Öl. Bei der Dimensionierung der Solaranlage empfiehlt sich eine 16 - 20 m² große Kollektoranlage in Verbindung mit einem Pufferspeicher von 1.000 bis 1.500 Liter. Bei einem gut gedämmten Haus kann die Solaranlage bis zu 50 Prozent der benötigten Wärme übers Jahr erzeugen! Kurzfristige Schwankungen in den Übergangsmonaten werden vom Pufferspeicher überbrückt. In den Wintermonaten garantiert die Zusatzheizung für eine ausreichende Energieversorgung. Die detaillierte Dimensionierung größerer thermischer Solaranlagen erfolgt mit Hilfe einfacher Simulationsprogramme. Je nach Gebäudeausrichtung, Energiebedarf (Raumheizung und Brauchwasser), Kollektortyp, Kollektorfläche, Speichervolumen und Art der Heizung (Vor- und Rücklauftemperatur) errechnet die Simulation eine Jahresdeckungsrate der Solaranlage. Mit Hilfe der Simulation lässt sich ein effizient ausgelegtes Gesamtsystem erstellen. Die Kollektoren können in oder auf das bestehende Dach montiert, in die Fassade integriert oder frei aufgestellt werden. Das Kraftwerk am Dach arbeitet dabei mit geringstem Platzbedarf. Die Anlage kann mit jeder beliebigen Zusatzheizung kombiniert werden. Zieht man die Aspekte Umweltschutz, Unabhängigkeit, Versorgungssicherheit und Kosteneffizienz in Betracht, empfiehlt sich eine Kombination von Holzheizungen und Solaranlagen. Landes- und Gemeindeförderungen Gute Gründe für die solare Raumheizung gibt es viele: Umwelt- und Ressourcenschonung, Komfort, Unabhängigkeit, Versorgungssicherheit, geringe Energiekosten sowie Wert- und Imagesteigerung des Wohnhauses, um nur einige zu nennen. Noch dazu wird der Einbau einer Solaranlage bzw. einer Holzheizung von Land und Gemeinde gefördert. Investieren sie in eine Solaranlage, macht sich diese schon nach wenigen Jahren bezahlt. Wann machen sie den Sprung in die teilsolare Raumheizung? Kurzfilme zu Solarenergie und Klimawandel Hier finden Sie Kurzfilme zum Thema Solarwärme und Klimawandel, die zum privaten Gebrauch bestimmt sind. Sie zeigen verschiedene Möglichkeiten die Wärme der Sonne zu nutzen und machen Treibhausgase und die Energie der Sonnenstrahlen sichtbar! |