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Austria Solar ist Partner der neuen Initiative "Umwelt Bauen" ( online seit 5 Wochen ) In einer Pressekonferenz am 18. Juni 2010 wurde die neue überparteiliche Initiative „UMWELT + BAUEN“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Erstmals haben sich 15 Partner aus den verschiedensten Institutionen zusammengeschlossen, um die Politik von der Notwendigkeit einer Neubau-, Sanierungs- und Heizungstauschoffensive mit Umstieg auf erneuerbare Energien zu überzeugen. Der Verband Austria Solar ist erstmals Partner einer Plattform, die von den Sozialpartnern (Gewerkschaft, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer) über die Bauindustrie bis zur Wohnungswirtschaft reicht.
Die Kernziele der Initiative machen deutlich, dass bei Neubau und Sanierung konsequent auf erneuerbare Energie gesetzt werden muss, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Der Umstieg auf erneuerbare Energie ist zugleich ein Jobmotor und bringt dem Finanzminister Steuereinnahmen. Dafür muss die Sanierungsrate bei Gebäuden von derzeit rund 1 Prozent auf 3 Prozent gehoben werden. Ein Ziel der Initiative ist ein „Sanierungs-Heizungs-Scheck“ für Gebäude, die Wiedereinführung der Zweckbindung der Wohnbauförderungsmittel und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie von Bildungseinrichtungen. Am 29. Juni 2010 findet eine Enquete in der Arbeiterkammer Wien statt, wo rund 200 ExpertInnen aus den verschiedensten Bereichen die Inhalte dieser Initiative diskutieren und weitere gemeinsame Schritte erarbeiten werden. Nationaler Aktionsplan: 50 % erneuerbare Energien bis 2020 für Österreich ( online seit 12 Wochen ) Wien, am 3. Mai 2010: Österreich könnte im Jahr 2020 die gesamte Energieversorgung zur Hälfte und die Stromversorgung nahezu zur Gänze aus erneuerbaren Energien decken. Bei konsequenter Umsetzung eines konsistenten Maßnahmenpaketes auf Bundes- und Landesebene wäre dies in den nächsten zehn Jahren erreichbar. Die neue EU Richtlinie für Energie aus erneuerbaren Quellen verpflichtet jeder Mitgliedstaat bis Ende Juni 2010 einen nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energien (NAP) vorzulegen. Für die Erstellung dieses Aktionsplanes gibt es eine verbindliche Vorlage der EU Kommission. Die Verbände für erneuerbare Energien in Österreich - Österreichischer Biomasse-Verband, IG Windkraft Österreich, Kleinwasserkraft Österreich, Photovoltaic Austria, Austria Solar, ARGE Kompost & Biogas Österreich, proPellets Austria - haben die Initiative ergriffen und einen solchen NAP ausgearbeitet. Der Aktionsplan der Verbände zeigt, dass Österreich den Anteil von Energie aus erneuerbaren Quellen von derzeit rund 30 % auf 50 % bis zum Jahr 2020 steigern kann. In Teilbereichen wie etwa der Stromversorgung ist eine nahezu vollständige Versorgung mit erneuerbaren Energien möglich. Die größten prozentuellen Zuwächse müssen dazu bei der Solarthermie, der Windenergie und der Photovoltaik erzielt werden, die größten absoluten Zuwächse in der Nutzung der Biomasse und die Wasserkraft weiter ausgebaut werden. Die Umsetzung des Aktionsplans der Verbände würde jährliche Investitionen von über 8 Mrd. Euro, überwiegend aus privaten Mitteln und über Banken finanziert, auslösen und Beschäftigungseffekte von rund 150.000 Arbeitsplätze jährlich schaffen. Österreich könnte damit deutlich unabhängiger von internationalen fossilen Rohstoffmärkten werden, den Devisenabfluss für Energieimporte drastisch verringern und rund 25 Mio. Tonnen Treibhausgasemissionen einsparen. Vorraussetzung dafür sind aber Anreizmaßnahmen, Anstoßfinanzierungen und geeignete gesetzliche Rahmenbedingungen wie z.B. ein Sanierungs-Heizungs-Scheck. Eine ausführliche Fassung sowie eine Zusammenfassung des nationalen Aktionsplanes der Verbände für erneuerbare Energie in Österreich wird den zuständigen Mitgliedern der Bundesregierung übermittelt. Nationaler Aktionsplan Erneuerbare Energie der Verbände: KURZFASSUNG / LANGFASSUNG Austria Solar Gütesiegel an vier weitere Betriebe verliehen ( online seit 18 Wochen ) Seit 2003 vergibt der Verband Austria Solar das Gütesiegel an die besten heimischen Anbieter von thermischen Solaranlagen. Wer eine Gütesiegel-Anlage kauft, kann auf geprüfte, hohe Qualität und gute Umweltverträglichkeit der Materialien vertrauen. Überwacht wird das Gütesiegel von einer unabhängigen Kommission. In einem Festakt bei der Energiesparmesse Wels am 4. März 2010 wurde den Firmen Hoval GmbH, Neuma Solar, Paradigma Österreich Energietechnik GmbH & Co. KG und SunWin Energy Systems GmbH offiziell das Austria Solar Gütesiegel verliehen. Die Urkunden wurden vom Leiter der Konsumenteninformation der Oö Arbeiterkammer Georg Rathwallner, Oö Landesinnungsmeister Alfred Laban und Vorstandsmitglied Andrea Dober überreicht. "Gütesiegel geben den Konsumenten die Sicherheit, bei ihrer Kaufentscheidung die beste Qualität am Markt gewählt zu haben", betonte Rathwallner. Laban wies darauf hin, dass Solaranlagen ein wichtiges Betätigungsfeld für das Handwerk geworden sind: "Das Austria Solar Gütesiegel gibt Installateuren und Kunden das Vertrauen, sich für hohe Qualität und lange Garantiezeiten bei Solaranlagen entschieden zu haben."
Mit den vier neuen Gütesiegelbetrieben tragen bereits 24 Solaranbieter die begehrte Auszeichnung, welche drei Viertel des heimischen Solarmarktes beliefern. „Es ist wichtig, dass sich die Solarbranche zu hoher Qualität bekennt. Dies wird mit 24 Gütesiegelbetrieben eindrucksvoll bewiesen“, so die stellvertretende Austria Solar Obfrau Andrea Dober. Nähere Infos zum Austria Solar Gütesiegel unter http://www.solarwaerme.at/guetesiegel Wiener Klimaschutzprogramm: 300.000 m2 Solarfläche bis 2020 ( online seit 26 Wochen ) Am 21. Jänner 2010 präsentierte die Klimaschutzkoordinationsstelle Wien die Fortschreibung des Wiener Klimaschutzprogramms (KliP II) für die Jahre 2010 bis 2020. Das im Dezember 2009 vom Wiener Gemeinderat beschlossene Programm umfasst 385 Einzelmaßnahmen von Energie über Mobilität bis Beschaffung und Abfallwirtschaft. Zur Forcierung des Einsatzes von Solarenergie sollen sowohl im eigenen Bereich (öffentliche Gebäude) als auch im gewerblichen und privaten Bereich (falls keine Fernwärme verfügbar) Initiativen gesetzt werden. Im Jahr 2020 soll es in Wien thermische Solaranlagen mit einer Kollektorfläche von rund 300.000 m2 geben. Wiener Klimaschutzprogramms (KliP II) für die Jahre 2010 bis 2020 Steuern wir auf eine Energiekrise zu? ( online seit 42 Wochen ) Im Moment ist es ruhig. Die Gasversorgung funktioniert reibungslos, der Ölpreis hat sich wieder stabilisiert. Müssen wir uns um die Energieversorgung der nächsten Jahre keine Sorgen mehr machen? Michael Cerveny von der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) ist dieser Frage nachgegangen und zeigt in einer beeindruckenden Analyse, dass wir bereits mitten in der Versorgungskrise von Erdöl stecken. Seit 2005 stagniert die weltweite Ölförderung, die Angebotslücke wurde mit einer Produktionssteigerung bei Biosprit und Öl aus Teersanden aufgefüllt. 80 Prozent unseres Öls kommt derzeit aus langsam aber stetig versiegenden Quellen. Diese Mengen sind langfristig unmöglich mit Biosprit oder Teersanden aufzufangen. Erholt sich in den nächsten Monaten die Wirtschaft und zieht die Nachfrage wieder an, werden wir die nächste Energiepreis-Hochschaubahn erleben. Selbst die Internationale Energieagentur (IEA) hält 200 Dollar pro Fass Erdöl in einigen Jahren für realistisch. Der Energieexperte Michael Cerveny erklärt in einem vierteiligen Referat auf YouTube in klaren Worten, warum wir die Energieeffizienz dramatisch steigern und die Erneuerbaren Energien massiv ausbauen müssen, um die nächste globale Wirtschaftskrise - wegen Energieknappheit - zu verhindern. "Steuern wir auf eine Energiekrise zu?" Referat von Michael Cerveny auf YouTube |
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