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Sonne & Energie
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Wiener Klimaschutzprogramm: 300.000 m2 Solarfläche bis 2020 ( online seit 5 Wochen ) Am 21. Jänner 2010 präsentierte die Klimaschutzkoordinationsstelle Wien die Fortschreibung des Wiener Klimaschutzprogramms (KliP II) für die Jahre 2010 bis 2020. Das im Dezember 2009 vom Wiener Gemeinderat beschlossene Programm umfasst 385 Einzelmaßnahmen von Energie über Mobilität bis Beschaffung und Abfallwirtschaft. Zur Forcierung des Einsatzes von Solarenergie sollen sowohl im eigenen Bereich (öffentliche Gebäude) als auch im gewerblichen und privaten Bereich (falls keine Fernwärme verfügbar) Initiativen gesetzt werden. Im Jahr 2020 soll es in Wien thermische Solaranlagen mit einer Kollektorfläche von rund 300.000 m2 geben. Wiener Klimaschutzprogramms (KliP II) für die Jahre 2010 bis 2020 Steuern wir auf eine Energiekrise zu? ( online seit 22 Wochen ) Im Moment ist es ruhig. Die Gasversorgung funktioniert reibungslos, der Ölpreis hat sich wieder stabilisiert. Müssen wir uns um die Energieversorgung der nächsten Jahre keine Sorgen mehr machen? Michael Cerveny von der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) ist dieser Frage nachgegangen und zeigt in einer beeindruckenden Analyse, dass wir bereits mitten in der Versorgungskrise von Erdöl stecken. Seit 2005 stagniert die weltweite Ölförderung, die Angebotslücke wurde mit einer Produktionssteigerung bei Biosprit und Öl aus Teersanden aufgefüllt. 80 Prozent unseres Öls kommt derzeit aus langsam aber stetig versiegenden Quellen. Diese Mengen sind langfristig unmöglich mit Biosprit oder Teersanden aufzufangen. Erholt sich in den nächsten Monaten die Wirtschaft und zieht die Nachfrage wieder an, werden wir die nächste Energiepreis-Hochschaubahn erleben. Selbst die Internationale Energieagentur (IEA) hält 200 Dollar pro Fass Erdöl in einigen Jahren für realistisch. Der Energieexperte Michael Cerveny erklärt in einem vierteiligen Referat auf YouTube in klaren Worten, warum wir die Energieeffizienz dramatisch steigern und die Erneuerbaren Energien massiv ausbauen müssen, um die nächste globale Wirtschaftskrise - wegen Energieknappheit - zu verhindern. "Steuern wir auf eine Energiekrise zu?" Referat von Michael Cerveny auf YouTube Austria Solar, Messe Wels und Stadt Wels starten Solaroffensive ( online seit 28 Wochen ) Im Juni 2009 beschlossen Messe Wels und Austria Solar die Schwerpunktsetzung "Solarwärme" bei der Energiesparmesse 2010. Mit offensivem Marketing, einem Fach- und Besuchertag zu Solarwärme und einer Schwerpunkt-Präsentation von Solar-Innovationen soll die Position der Energiesparmesse als führende Solarschau Österreichs weiter ausgebaut werden. Im Bereich Bewusstseinsbildung, Forschung und Lehre ist für die Zukunft eine enge Kooperation von Fachhochschule und Science Center mit der Solarbranche geplant. Als Impuls für eine Verdopplung der Kollektorfläche der Stadt Wels (derzeit 20.000 m²) wurde über den Sommer eine Sonderförderung für private Solarwärmeanlagen von 1.000 Euro beschlossen. Im Bereich der Verwaltung soll bei 30 öffentlichen Einrichtungen und Objekten eine Solarwärmeanlage errichtet werden. Auch der Ausbau des Welser Fernwärmenetzes wird durch Bereitstellung von solarer Fernwärme unterstützt.
Sozialpartner-Weißbuch fordert Energiewende ( online seit 35 Wochen ) Bei einer Pressekonferenz am 19. Juni 2009 in Wien stellten die Sozialpartner (AK, WKO, LWK, ÖGB) und die Industriellenvereinigung ihr Weißbuch zur Energiepolitik vor. Die Sozialpartner betonen darin, dass das gegenwärtige Energiesystem auf längere Zeit nicht haltbar ist. Die Politik ist gefordert "bisher sehr feste Trends zu brechen und das Energiesystem umzubauen". Einen zentralen Stellenwert hat dabei die Raumwärme, künftig sind "vorzugsweise Energieträger einzusetzen, deren Stärke im Niedertemperaturbereich liegt: Fernwärme, Biomasse, Wärmepumpen und Solarthermie". Die Sozialpartner empfehlen daher die Erstellung eines umfassenden Raumwärmekonzepts zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energieträger. Trotz aller positiven Aspekte zeigt das Weißbuch, wie beharrlich am bestehenden Weg festgehalten wird. Von 100 Seiten Politikmassnahmen sind 40 Seiten der Beschaffung, Lagerung, Verteilung und Regulierung fossiler Energieträger gewidmet. 20 Seiten behandeln Energieeffizienz, nur 10 Seiten das Thema Erneuerbare. Schlussendlich werden die wirtschaftliche Entwicklung und der politische Gestaltungswille bestimmen, wie das Energiesystem 2020 beschaffen sein wird, fasst die Studie zusammen. Den politischen Willen wird man an der Energiestrategie Österreich ablesen können, die zurzeit in Arbeit ist. 2. Europäischer Tag der Sonne voller Erfolg - über 7.000 Veranstaltungen in 16 Ländern ( online seit 49 Wochen ) Die zweiten "European Solar Days" waren ein voller Erfolg. Bei über 7.000 Veranstaltungen in 16 Ländern wurden Schüler, Bürger und Betriebe zu Solarenergie informiert, siehe www.solardays.eu. Von Norwegen bis Italien, von Portugal bis Ungarn fanden Veranstaltungen statt. Allein in Österreich machten 434 Gemeinden, Betriebe, Schulen und Beratungsstellen mit. Mit der Aktion wurden geschätzte 500.000 Menschen erreicht. Die Koordination der Aktion lag bei den EU-Solarverbänden ESTIF und EPIA, auf nationaler Ebene bei den Solarverbänden. Die "European Solar Days" werden vom Programm Intelligent Energy Europe unterstützt.
In Österreich informierten 434 Gemeinden, Betriebe, Beratungsstellen, Schulen und Kindergärten am 15. und 16. Mai über Solarenergie. Organisiert wurde die Aktion vom klima:aktiv Programm solarwärme gemeinsam mit Klimabündnis Österreich, Umweltberatung und vielen lokalen Partnern. Die Leitung lag beim Verband Austria Solar. |
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